Donnerstag, 13 Juni 2013 00:00

Achtung Ökumene Gefahr

Jesus schaf weide hirte behüten

„Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen… Ich bitte für sie, nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, denn sie sind dein – und alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein – und ich bin in ihnen verherrlicht…Johannes 17,3,9-10

"Und ich bin nicht mehr in der Welt, und diese sind in der Welt, und ich komme zu dir, Heiliger Vater! Bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, dass sie eins seien wie wir! Sie sind nicht von der Welt, wie ich nicht von der Welt bin. Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit… damit sie alle eins seien, wie du Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.” Johannes 17,3 ff.

 Das hohepriesterliche Gebet Jesu ist sicherlich eines der schönsten und bewegendsten Gebete die uns von Jesus überliefert sind. Obwohl er sich unmittelbar vor seiner Gefangennahme in Gethsemane befand und seinen nahen Kreuzestod vor Augen hatte, waren seine Gedanken nicht mit sich selbst beschäftigt, sondern kreisten um seine Jünger. Was würde aus ihnen werden, wenn er nicht mehr bei ihnen war? Würden sie ohne ihn bestehen können?

 

Jesus war sich bewusst, dass sie besondere Kraft bräuchten, um die auf sie zukommenen Ereignisse und Prüfungen durchzustehen. Er wusste, dass nach seinem Tod viele Gefahren durch falsche Propheten und Irrlehrer kommen würden. Deshalb sorgte sich Jesus bis zuletzt liebevoll um seine kleine Schar von Nachfolgern, wie ein Vater um seine Kinder.

Jesu Liebe und begründete Sorge gilt auch uns, sie gilt auch Dir.

Denn Jesus mahnte, dass bis zum Weltende die Verführungen immer stärker zunehmen werden:

“Seht zu, dass euch niemand verführe!” … „denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten zu verführen.” Matthäus 24, 4-24

Wie aber können wir sicher sein, nicht den endzeitlichen Verführungen zum Opfer zu fallen?

Die Grundlage der Einigkeit

Woher nahm Jesus die Kraft für sein Wirken?

Jesu tägliche Kraftquelle war die enge Verbindung, das „eins sein” mit Gott, seinem Vater. Sein Wille war mit dem des Vaters und seinem Wort in völliger Übereinstimmung. 

„Ich und der Vater sind eins.” Johannes 10, 30

 

Das war die Grundlage der Einigkeit zwischen Jesus und seinem göttlichen Vater. Allein auf dieser Grundlage konnte er den vor ihm liegenden Kampf bis zum Kreuz auf Golgatha durchstehen.

Diese Kraftquelle wollte Jesus auch seinen Nachfolgern eröffnen. Wahre Einigkeit unter seinen Nachfolgern konnte nur durch eine enge Verbindung mit Gott, durch den Heiligen Geist und die völlige Übereinstimmung mit seinem geschriebenen Wort in der Bibel zustandekommen. Jesus wusste von vornherein, dass jedes andere Einheitsbestreben ohne diese Grundlage zum Scheitern verurteilt und seine Jünger in den sicheren Untergang führen würde.

Deshalb bat Jesus:

„Heilige sie in der Wahrheit, dein Wort ist Wahrheit.” Johannes 17, 17

Die Ursache der Uneinigkeit

Wie von Jesus prophezeit, kam es sehr bald, von der frühen christlichen Kirche bis in unsere Zeit, zu einer zunehmenden Abweichung von Gottes Wort. Anstelle biblischer Lehren wurden heidnische Bräuche und Traditionen in das Christentum eingeführt (Ablasshandel, Fegefeuer, Heiligenverehrung, Sonntagsheiligung, Marienverehrung, Lehre von der ewigen Höllenqual, tägl. Messopfer usw.).

Während Gott mahnt:

„Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt nichts davon wegnehmen…” ( 5. Mose 4,2),

...beanspruchte vornehmlich die katholische Kirche für sich das Recht, zu den Worten der Bibel eigene Lehren hinzuzufügen und wichtige Lehren der Bibel wegzunehmen. Sie veränderte sogar Gottes zehn Gebote.
Obwohl Gott die zehn Gebote zum Zeichen ihrer Unveränderlichkeit in Stein schrieb, und Jesus mahnte, dass

„bis Himmel und Erde vergehen, nicht ein Tüpfelchen und Jota vom Gesetz vergehen würde” (Matthäus 5,18)

wurde das 2. Gebot Gottes, welches die Anbetung von Bildern verbietet, aus dem katholischen Katechismus gestrichen.
Auch der göttliche Ruhetag, der Samstag-Sabbat nach dem 4.Gebot Gottes, wurde abgeschafft (Konzil Laudizea 334 n.Chr.) und durch den Sonntag, den ursprünglichen heidnischen „Tag der Sonnenanbetung” ersetzt.

Während der Samstag-Sabbat in der Bibel ausdrücklich als das ewige göttliche Siegel und Zeichen für Gottes Volk beschrieben wird (2.Mo.31,13), warnt uns die Bibel vor der Annahme des Malzeichen des Tieres, das dem göttlichen Siegel gegenübersteht (Offb.14,9 u.11).

Der Sonntag ist dieses Malzeichen des Tieres (Antichristen) und besitzt deshalb keinesfalls die Autorität Gottes, sondern ist ein Zeichen der Macht Roms, wie katholische Quellen belegen:

“Sicher behauptet die römische Kirche, dass die Änderung (der Gebote) ihre Tat und ein Malzeichen ihrer Autorität ist.”    ( H.F. Thomas )

“Es war die heilige katholische Kirche, die den Ruhetag vom Samstag auf den Sonntag, den ersten Tag der Woche verlegte… Welcher Kirche erweist die ganze zivilisierte Welt Gehorsam? Die Protestanten…bekennen, große Ehrfurcht vor der Bibel zu haben, und dennoch anerkennen sie durch die feierliche Beobachtung des Sonntags die Macht der katholischen Kirche. Die Bibel sagt: ‘Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest!’, aber die katholische Kirche sagt: ‘Nein, halte den ersten Wochentag heilig! -und die ganze Welt zollt ihr Gehorsam!” (Pater Enright am 15.12.1889)

Schon der Prophet Daniel sah voraus, dass der Antichrist „Zeit und Gesetz” ändern würde:

„..Und er wird danach trachten, Festzeiten und Gesetz zu ändern.” Daniel 7,25

Obwohl auch Jesus mahnte:

„Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel.” Matthäus 5,19

schreckte die Kirche nicht davor zurück, die Gebote Gottes anzutasten.

Weil die Kirche im Laufe der Jahrhunderte Gottes Wort zunehmend durch eigene Lehren ersetzt hat, wurde so entgegen dem Prinzip Jesu im hohepriesterlichen Gebet, der Grundstein für die bis heute andauernde Uneinigkeit in der Christenheit von ihr selbst gelegt.

 

Da die Bibel noch nicht allen Menschen zugänglich war, und die Kirche die Vormachtstellung über viele Jahrhunderte in Europa besaß und das öffentliche Lesen der Bibel sogar verbot, konnten sich viele der unbiblischen Lehren etablieren. Als die Reformatoren erstmals die Bibel in den Händen hielten und selbst studierten, erkannten sie sehr schnell, wie massiv die Kirche von Gottes Wort abgewichen war. Sie sahen im Papsttum das in der Bibel vorhergesagte antichristliche System, dargestellt durch die Hure Babylon aus Offenbarung Kap. 17. Sie machten ihre Entdeckung u .a. durch den Thesenanschlag in Wittenberg bekannt.

 

Anstatt die Reformation jedoch als Chance anzusehen zu Gottes Wort zurückzukehren, eine Spaltung zu verhindern und so wieder eine Einigkeit unter Gottes Volk zu erreichen, verfestigte die Kirche von Rom ihren Standpunkt. Sie beharrte auf ihren unbiblischen Traditionen und Lehren und verfolgte schließlich die Reformatoren auf brutalste Weise, weil sie fürchtete, ihre Macht in Europa zu verlieren. Tausende bibeltreuer Christen mussten ihre Wahrheitsliebe mit dem Tod auf dem Scheiterhaufen bezahlen. Der Gehorsam gegenüber Gott war ihnen selbst unter Lebensgefahr wichtiger, als die erkannten Irrlehren der Kirche weiter anzunehmen.

Einigkeit heute

Heute nun erleben wir, wie im Rahmen der Ökumene versucht wird, eine sichtbare Einheit unter den christlichen Kirchen zu erreichen. Ja, man strebt sogar eine Einigkeit mit den anderen Weltreligionen an, wie die vom Papst inszenierten „Gebetstreffen” in Assisi mit Vertretern aller Weltreligionen zeigen. Dort trafen sich neben Juden und Christen, alle denkbaren Vertreter heidnischer Religionen wie Vodoozauberer, Schlangenbeschwörer und Feueranbeter.

Aber auf welcher Grundlage wird diese Einigkeit angestrebt?

Nicht die Bibel ist der absolute Maßstab, auf den man sich einigt, sondern man konzentriert sich auf etwaige Gemeinsamkeiten.

Haben sich nun die Reformatoren damals geirrt oder hat sich die Kirche von Rom geändert, dass eine Vereinigung der protestantischen und katholischen Kirche wieder angestrebt werden kann? Keinesfalls!

Die unbiblischen Lehren die einst zur Reformation führten, bestehen bis heute. Rom hat sich nicht geändert und es kann es auch nicht, wie folgendes Zitat im katholischen Register 1961 deutlich macht:

„Es kann keinen Wandel in irgendeinem Dogma oder einer grundsätzlichen Lehre der katholischen Kirche geben, denn solch ein Wandel würde in Abrede stellen, dass die Kirche die wahre, von Christus gegründete Kirche ist.”

Auch Kardinal Ratzinger machte genau diese Grundhaltung in seinem Schreiben „Dominus Jesus” vom 4.9.2000 deutlich.

Weil Rom bis heute an dem Anspruch festhält, die einzig wahre Kirche Christi zu sein, anerkennt sie die protestantischen und orthodoxen Kirchen auch nicht als gleichberechtigte Kirchen, sondern nur als getrennte Brüder, die man wieder in den Schoß der „Mutterkirche” nach Rom zurückführen möchte. Das ist das wahre Ziel Roms mit der Ökumene.

Weil das Wort Gottes, das die einzige Grundlage für Einheit ist, von der Kirche Roms, aber auch vielen protestantischen Kirchen verlassen wurde, und sogar Verbindungen mit heidnischen Religionen eingegangen wurden, muss heute, auf Kosten der biblischen Wahrheit, an ausgeklügelten Kompromissen und gegenseitigen Eingeständnissen gefeilt werden.

Das hohepriesterliche Gebet Jesu, in dem er ausdrücklich nicht für die Einigkeit einer von ihm abgefallenen Welt bat (Joh.17,9), sondern für die Einheit unter den wiedergeborenen Christen, wird von Ökumenikern falsch interpretiert und für eine von Gott niemals gewollte Vereinigung aller Religionen missbraucht. Die Bibel warnt eindringlich, dass am Ende der Zeit ein Scheinfriedensreich durch den Antichristen aufgerichtet werden wird (Offb.Kap.14).

Der Apostel Paulus wies ebenfalls darauf hin:

“Lasst euch von niemand auf irgendeine Weise verführen, denn dieser Tag (die Wiederkunft Christi) kommt nicht, es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens; der sich widersetzt und sich überhebt über alles, was Gott heißt oder Gegenstand der Verehrung ist, so dass er sich in den Tempel Gottes setzt und sich ausweist, dass er Gott ist.” 2. Thessalonicher 2,3-4

Das die Päpste sich tatsächlich als „Gott auf Erden” bezeichnen, macht folgendes Zitat deutlich:

„Wir haben auf Erden den Platz des allmächtigen Gottes inne.” (Papst Leo Enzyklika).

Auch diesen Anspruch machen die Päpste bis heute für sich geltend.

Die Ökumene und die damit einhergehende Vereinigung der protestantischen Kirchen mit dem in Wahrheit antichristlichen Rom, sowie der Vereinigung aller Weltreligionen, können im Licht der Bibel nur als der von Paulus vorhergesagte, große Glaubensabfall vor der Wiederkunft Christi betrachtet werden. Denn auch der Absolutheitsanspruch Christi wird in der Ökumene beiseitegesetzt.

Während Jesus von sich erklärte:

“Ich bin der Weg, und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich.” Johannes 14, 6.

erklären Ökumenevertreter, dass auch heidnische Religionen „einen Weg zu Gott” darstellen.

Gott warnt sein Volk

„Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen… Wie stimmt Christus überein mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? Was hat der Tempel Gottes gemein mit den Götzen? … Geht aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr.” 2. Korinther 6,14 ff

„Und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, deckt sie vielmehr auf!" Epheser 5, 11

Zu keiner Zeit hat Gott sein Volk geraten, Bündnisse mit anderen Religionen „um des Friedens willen” einzugehen. Im Gegenteil, Gott hat sein Volk immer wieder vor Glaubensabfall gewarnt und sie zur Trennung von Götzendienst und falscher Religion und zur Rückkehr zu IHM und seinem Wort aufgerufen.

Die Bibel warnt uns vielmehr vor dem endzeitlichen Babylon, dem ungeistlichen Gemisch heidnischer und christlicher Religion. Gott ruft deshalb alle bibeltreuen Christen auf, sich von den von ihm abgefallenen Kirchen und ihren unbiblischen Lehren und Geboten zu trennen.

„Geht aus ihr hinaus mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt. Denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht” Offenbarung 18, 4.5

An anderer Stelle lesen wir:

„Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab! spricht der Herr. Und rührt Unreines nicht an! Und ich werde euch annehmen.” 2. Korinther 6,17

Jesus sagte:

„Gehet hinein durch die enge Pforte! Denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.” Matthäus 7, 13.14

 

Aus diesem Gleichnis Jesu, das bis ans Ende aller Zeiten Gültigkeit behalten wird, lässt sich keine religiöse Massenwegung mit einer weltweiten Einheitskirche ableiten. Jesus sprach von einem schmalen Weg, der gekennzeichnet ist durch Selbstverleugnung und den absoluten Gehorsam gegenüber Gottes Wort. Gerade davon ist die Ökumene aber weit entfernt. Sie entspricht keineswegs dem Geist und dem Wort Christi. Deshalb kann sie auch nicht unter dem Segen Gottes stehen.

 

Christen wissen darüber hinaus, dass wahrer und endgültiger Frieden auf dieser Welt erst sein wird, wenn Jesus wiederkommt, um sein ewiges Königreich aufzurichten. Nicht die Ökumene sondern der wiederkommende Herr ist die Hoffnung der Christen.

Die heutigen weltweiten Zeichen in der Natur, Katatstrophen, Kriege und Terror sowie der heute zu beobachtende weltweite religiöse Abfall machen deutlich, dass Jesus sehr bald wiederkommen wird.

Auf welcher Seite wirst Du dann stehen?
Für welchen Weg wirst Du Dich entscheiden?

Jesus sagte:

„Meine Schafe hören meine Stimme… und es wird ein Hirte und eine Herde sein” Johannes 10,16
 

Zu dieser wahren Herde zu gehören, das sollte unser Ziel sein!

 

 

Gelesen 2428 mal Letzte Änderung Montag, 17 März 2014 23:00

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