Donnerstag, 13 Juni 2013 00:00

Der Ursprung von Halloween

Fotolia 55912284 Subscription XXL     KFröhlich feiernde Kinder, die ausgelassen und bunt verkleidet durch die Straßen ziehen – ist das nicht ein hübscher, neuer Brauch? Es lohnt sich, diesem Fest am 31. Oktober, das wir vor einigen Jahren kaum kannten, auf den Grund zu gehen.

Der Ursprung

Halloween ist keine amerikanische Erfindung. Vor rund zweitausend Jahren entstand auf den britischen Inseln Halloween als Fest der keltischen Druiden. Die Nacht vom 31. Oktober zum 1. November war im keltischen Kalender ein Symbol für den Wechsel der warmen in die kalte Jahreszeit. Das heutige Halloween stammt aus Irland, wo die heidnischen Druiden in erwähnter Nacht den Todesfürsten Samhain und der toten Seelen gedachten.

Samhain wurde geehrt, der angeblich den Seelen der im letzten Jahr Verstorbenen erlaubte, nach Hause zurückzukehren. Das Fest wurde mit dem Anzünden großer Feuer begangen, um Dämonen und Hexen zu vertreiben. Getreide, Tiere und sogar Menschen wurden geopfert, um die Seelen der Toten zu besänftigen. Wahrsagerei und Verkleiden gehörte ebenso zum Fest.

In der Encyclopedia Britannica ist unter “Halloween” folgendes zu finden:

“Der 31. Oktober war bei den Kelten und den Angelsachsen auch der Vorabend des neuen Jahres, der Abend, an dem eines der alten Feuerfeste gefeiert wurde.

… Da mit dem November das dunkle und unfruchtbare Halbjahr beginnt, nahm das Herbstfest eine düstere Deutung an, und Geister, Hexen, Kobolde, Feen und Dämonen aller Art schweiften im Freien umher.”

Fotolia 17368949 Subscription XXL     KIrische Einwanderer brachten Halloween 1850 nach Amerika, von wo aus es in den letzten Jahren auch einen Boom in Deutschland erlebte.

Christianisierung Samhains (Halloweens)

Nicht wenige unserer heutigen Kirchenfeste sind heidnischen Ursprungs, z.B. Valentinstag, Ostern, Weihnachten. Als die Menschen den christlichen Glauben annahmen, hielten sie dennoch an ihren liebgewordenen heidnischen Bräuchen und Traditionen fest. So wurden diese Bräuche einfach dem Christentum angepasst und damit ins fromme Leben eingebunden.

Im Jahre 837 wurde unter Papst Gregor IV. für den 1. November Allerheiligen angesetzt und einen Tag später Allerseelen. Die Parallele zu Halloween ist unverkennbar. “All Saints Day” heißt wörtlich “Tag aller Heiligen”.

Der 31. Oktober war der “Abend vor Allerheiligen, der “All Hallows Even”. Abgekürzt entstand daraus “Halloween”.

Die Menschen mussten sich nicht umstellen und ihre heidnischen Kulte aufgeben, sondern konnten unbehelligt unter dem “Mäntelchen” des Christentums ihre Traditionen fortführen.

Halloween heute

Mit großer Begeisterung feiert heute Amerika das gruselige Fest – doch nicht nur Amerika. Auch in Deutschland ist inzwischen Halloween zum Standard der Feierlichkeiten geworden. Schon Wochen vorher bietet der Handel unzählige Halloween-Artikel an. Die Filmbranche lässt die verschiedensten Horrorfilme über die Bildschirme flimmern.

Ob im Kindergarten, in Schulen oder Jugendklubs – überall schlüpfen Kinder in Hexenkostüme, spielen Dämon, Zwerg, Vampir oder Gespenst. Mit Einbruch der Dunkelheit ziehen ganze Scharen dieser grusligen Schauergestalten durch die Straßen und fordern “Trick or treat!” (Streich oder Geschenk) bzw. “Süßes oder Saures”.

Auf Halloween-Partys geht es ausgelassen zu. Selbstverständlich sind die Partygäste als Teufel, Hexen usw. kostümiert.

Halloween-Symbole

Das markanteste Symbol ist “Jack O’Lantern”, der ausgehöhlte Kürbis. Dieser Brauch geht auf eine Sage zurück, nach welcher der Hufschmied Jack O., ein Raufbold und Trinker, seine Seele dem Teufel verkaufte. Der Teufel versprach Jack zum besten Hufschmied zu machen und dieser hängte zum Zeichen seines neu erworbenen Könnens einen ausgehöhlten und von innen beleuchteten Kürbis am Eingang seiner Schmiede auf.

Mit dem Hufschmied nahm es ein böses Ende. Zur Strafe muss er in seiner “Jack O’Lantern” durch die Welt ziehen.

Weitere typische Symbole sind Teufel, Gespenster, Dämonen, Knochenmänner, Hexen mit spitzen Hüten, die auf Besen reiten und auf deren Schulter eine schwarze Katze sitzt, Gnome, Zwerge, Eulen, Spinnen und Vampire.

Welche Botschaft möchte Halloween vermitteln?

  • Ein Gruselfest sei lustig.
    An uns geht der göttliche Aufruf: “Gebt nicht Raum dem Teufel.” (Epheser Kapitel 4, Vers 27)
  • Teufel, Hexen und Dämonen wären nichts anderes als Partygags.
    Gott warnt uns: “…der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.” (1. Petrus 5,7)
  • Der heidnische Ursprung und Hintergrund seien kein Problem.
    Jesus weist einen neuen Weg: “…dass sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott. So werden sie Vergebung der Sünden empfangen…” (Apostelgeschichte 26, 18)
  • Wer nicht mitmacht, brächte sich um einen Riesenspaß!
    Wer mitmacht, bringt sich um den Segen Gottes und das ewige Leben: “Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn … Darum bestehen die Gottlosen nicht im Gericht … Denn der Herr kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht.” (Psalm 1).

Halloween – ein großer Betrug!

Warum? Halloween will uns glauben machen, man könne mit den Geistern der Verstorbenen Kontakt aufnehmen. Gottes Wort aber verneint dies:

“…die Toten aber wissen nichts … sie haben kein Teil mehr auf der Welt an allem … denn bei den Toten … gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit.” (Prediger 9,5.6.10; siehe auch Hiob 14,10-12.21).

Aus ihrem schlafähnlichen Zustand werden die Toten erst bei der Wiederkunft Jesu erweckt werden. Jesus sagt: “…und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.” (Johannes 6,40).

Der Grundgedanke, die Toten würden als körperlose Seelen herumgeistern und weiterleben, ist eine große Lüge. Es gibt keine unsterbliche Seele.

Wir wissen aus der Bibel und sicher auch beim Blick in die Tagespresse, dass es das Böse, also den Teufel und seine Diener (Dämonen), wirklich gibt.

“Der (Teufel) ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. … denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.” (Johannes 8,44).

Gott warnt uns in seinem Wort, der Bibel, eindringlich davor, uns mit dem Teufel einzulassen.

Wir erfahren aus den Medien täglich, zu welchen Gräueltaten das Böse, der Teufel, die Menschen verführt. Der Teufel, Satan, reibt sich die Hände darüber, was ein Mensch dem anderen antut. Wollen wir uns bei diesem Wissen wirklich eine Teufelsmaske über den Kopf ziehen, singen, lachen und einen Riesenspaß haben? Wollen wir Satan verherrlichen für sein ganzes grausames Tun?

Wie steht es um die Weissagungen in der Geisternacht? Kann der Teufel uns einen Blick in die Zukunft gewähren? Gott warnt uns:

“dass nicht jemand unter dir gefunden werde, der Wahrsagerei, Hellseherei, geheime Künste oder Zauberei treibt oder Bannungen oder Geisterbeschwörungen oder Zeichendeuterei vornimmt oder die Toten befragt. Denn wer das tut, der ist dem Herrn ein Gräuel…” (5.Mose 18,11.12.)

Die biblischen Prophezeiungen durch Gottes Boten (Propheten), zum Beispiel die Bücher Daniel und Offenbarung des Johannes, sollten wir allerdings mit Gewinn studieren.

Nicht nur Halloween

Als einst christlich geprägtes Land müssen wir doch feststellen, dass das Fragen nach Gott immer mehr aus dem Alltagsleben der Menschen verschwindet. In den Schulen finden sich kaum genügend interessierte Schüler für den Religionsunterricht. Statt dessen lesen unsere Jüngsten “Harry-Potter”-Zauberbücher, die Großmutter geht nicht ohne einen Blick in ihr Horoskop aus dem Haus und die ganze Familie versammelt sich zur Walpurgisnacht.

Solange Menschen sich nicht in Gottes Hand legen und IHM gehorsam sein wollen, wird es ihnen nicht wichtig sein, welchen Weg sie mit dem Halloween-Fest und anderen okkulten Bräuchen betreten. Doch die Bibel warnt alle Menschen eindringlich:

“Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen! Und betet den an, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserquellen!” (Offenbarung 14,7).

Jesus Christus – die einzige Wahrheit!

Fotolia 44973302 Subscription XXL     K“In Christus liegen verborgen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.” (Kolosser 2,3).

Gott sandte seinen Sohn auf die Erde, um uns reich zu beschenken.

“Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.” (Johannes 3,16).

Jesus Christus nahm unsere Schuld auf sich und starb für uns am Kreuz. Jesus sagt von sich:

“Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.” (Johannes 8,12).

Welches Licht wollen wir wählen – das Licht des Lebens in Jesus Christus oder das Licht Satans im Halloween-Kürbis?

Wenn wir uns Gedanken um den Verbleib der Toten machen wollen, dann sollten wir hier und heute bei uns anfangen. Es stellt sich uns die Frage: Wo wollen wir die Ewigkeit verbringen? Die Bibel erklärt, dass die Verstorbenen im Grab ruhen. Wenn Jesus Christus ein zweites Mal auf diese Erde kommt, dann wird er die Seinen zu sich nehmen. Wer Jesus als seinen Erlöser und Heiland annimmt und sein Leben nach IHM ausrichtet, der darf in der Ewigkeit Bewohner der neuen Erde sein! Gott lädt uns ein, mit dem Apostel Paulus zu sagen:

“Ich … jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.” (Philipper 3,14).

Wie wäre es, sich am 31. Oktober der Reformation Martin Luthers zu erinnern? Der Reformationstag setzt Luthers Motto dem Geisterfest entgegen:

“Allein die Bibel! Allein der Glaube! Allein die Gnade!”.

Schritte ins Leben mit Christus

Nehmen Sie Jesus im Gebet als Ihren Herrn und Heiland an!

Lesen Sie die Bibel, Gottes Wort an uns Menschen!

Sprechen Sie täglich mit Gott im Namen Jesu = Gebet!

Richten Sie Ihr Leben nach dem Willen Gottes aus!

Lernen Sie die Zehn Gebote Gottes in der Bibel (2.Mose 20) kennen!

Suchen Sie Kontakt zu einer bibeltreuen Gemeinde!

Jesus Christus steht heute vor ihrer Herzenstür:

“Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich hineingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.” (Offenbarung 3,20).

Zu Hilfe genommene Internet-Quellen für diese Ausarbeitung:

frankfurt-interaktiv.de/specials/halloween/symbole.html

Gelesen 2097 mal Letzte Änderung Donnerstag, 28 August 2014 12:04

Familienberatung

Fotolia 54953338 Subscription XL       K

Oft stehen wir Konflikten in der Partnerschaft oder Kindererziehung hilflos gegenüber.

Mehr Lesen

Seelsorge

Fotolia 54819626 Subscription XXL      K

Wenn die Seele schmerzt ist oft "guter Rat teuer". Wir möchten Ihnen helfen

Mehr lesen