Sonntag, 16 Juni 2013 00:00

Ernährung - Der 2. Schlüssel zum gesunden Leben

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„Getreide, Früchte, Nüsse und Gemüse bilden die von unserem Schöpfer für uns ausgewählte Ernährung. Diese Erzeugnisse sind, wenn sie möglichst einfach und natürlich zubereitet werden, am gesündesten und nahrhaftesten. Sie vermitteln Kraft, Ausdauer und Verstandesschärfe…“ E.G.White, Bewusst essen S. 159

„Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samentragende Kraut gegeben, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem samentragende Baumfrucht ist: es soll euch zur Nahrung sein.“ 1. Mose 1,29 (Elberf.)

Würden wir nicht zum Hersteller gehen, um zu erfahren, welches Öl das Beste für den Motor unseres heiß ersehnten neuen Wagens ist? Sollten wir mit unserem Körper nicht das Gleiche tun? Vorausgesetzt wir glauben, dass wir aus der Hand eines allmächtigen Schöpfers hervorgegangen sind. Und selbst wenn nicht, lohnt es sich nicht dennoch, einmal zu prüfen, ob vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit in den göttlichen Weisungen steckt? Haben Sie Mut einmal an sich selbst zu probieren und zu erfahren, wie stärkend und heilsam eine vegetarische Vollwerternährung sein kann.  

 Auch in wissenschaftlichen Kreisen kommt man immer mehr zu der Überzeugung, dass eine fleischlose Kost bestehend aus viel frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Samen und Nüssen, maßvoller Verwendung von pflanzlichen, ungehärteten Fetten, Vollrohrzucker, natürlichem Salz und möglichst ohne scharfe Gewürze und gereiften Käse und Zusatzstoffe wie Backpulver und Soda, dem Körper alles bietet, um ihn bis ins hohe Alter vital und gesund  zu erhalten. Natürlich einen ganzheitlichen gesunden Lebensstil vorausgesetzt.(1) 

Muss man sich heute nicht auch fragen, ob dieser rohe, lieblose Umgang mit der Kreatur, nur um an die Ware Fleisch heranzukommen, aus ethischer Sicht noch zu vertreten ist? Zumal mit dem Genuss des Fleisches auch jede Menge Hormone und Medikamente mit verkonsumiert wird.

Fotolia 44789520 Subscription XXL K"Doch wie sieht es mit den Milchprodukten aus?" - werden Sie jetzt vielleicht fragen. "Milch ist doch unser Kalziumlieferant!" Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass in den Ländern, in denen Milchprodukte nicht auf dem täglichen Speisziumezettel stehen, die Knochenerkrankung Osteoporose weitestgehend unbekannt ist. Man hat festgestellt, dass das tierische Eiweiß, welches sich in diesen Produkten befindet, der Einlagerung des Kalziums in die Knochen entgegenwirkt.(2) Ganz zu schweigen von vielen allergischen Reaktionen, die sich nach dem Absetzen des Konsums der Milchprodukte nach einer gewissen Zeit förmlich in Luft auflösen können. Wäre das allein nicht schon ein Versuch wert, es einmal ohne Tier-Milchprodukte zu probieren? Viele Alternativnahrungsmittel wie Sojajoghurt, Reis-, Hafer- oder Sojamilch und –sahne stehen uns zum Entdecken zur Verfügung. Und zeigt uns nicht schon die Natur, dass Milch etwas für Babys ist? Zumal jede Spezies ihre eigene Milchzusammensetzung, die einzig und allein auf deren Körperfunktion abgestimmt ist, hat.(3)

Fraglich ist auch, inwiefern die vielen chemischen Zusätze in unserer Ernährung, vornehmlich in Fertigprodukten, uns zu Krankheiten verhelfen, auf die wir gern verzichten würden.  

Haben Sie also Mut und entdecken Sie die Vielfalt an natürlichen Lebensmitteln.

(1) Vgl. www.verbraucher.org/VegetarischeErnährung
                www.uni-giessen/de/VegetarischLeben
(2) Vgl. Www.zentrum-der-gesundheit.de
               www.provegan.info/de/dentailseite-aktuelles
(3) Vgl. Tabelle Von Kielwein Gerhard, Leitfaden Der Milchkunde Und Milchhygiene, 3. Neu Bearbeitete Auflage 1994,       
             Blackwell Wissenschafts-Verlag

 

Unser Tipp: Fangen Sie Jede

Mahlzeit mit frischem Obst, Gemüse oder Salat an. Nehmen Sie möglichst Obst und Gemüse nicht zu einer Mahlzeit ein. Genießen Sie Ihr Essen und nehmen Sie sich Zeit dafür. Kauen Sie gründlich, denn die Verdauung fängt im Mund an. Schonen Sie ihren Verdauungsapparat und essen Sie nichts zwischendurch. Warten Sie zwischen den einzelnen Mahlzeiten ca. 5 Stunden. Das Hungergefühl vor der Mahlzeit ist gesund und steigert den Appetit. Der Körper ist dann bereit für eine erneute Nahrungsaufnahme. Essen Sie morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann. Vermeiden Sie es, sich mit vollem Bauch zur Nachtruhe zu begeben. 

Fotolia 44803786 Subscription XXL KJesus sagte: „…Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.“ Matthäus 4,4 (Elberf.)

Da Jesus unser Schöpfer ist, wusste er genau, wie wichtig eine innige Verbindung mit Gott ist. Mehr als unsere tägliche Nahrung wird uns diese persönliche Verbindung auch geistlich stärken und unsere Seele sättigen. Wir werden Frieden und Freude im Herzen verspüren, selbst in der größten Not.

Gelesen 1210 mal Letzte Änderung Dienstag, 08 Dezember 2015 16:34

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