Montag, 17 Juni 2013 00:00

Vertrauen in Gott - Der 8. Schlüssel zum gesunden Leben

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„Nicht ein einziges Gebet eines wirklich Gläubigen geht verloren, wenn es voller Vertrauen aus einem aufrichtigen Herzen emporsteigt.“ E.G.White, Schatzkammer d. Z. S. 19

„Leg dein Schicksal in Gottes Hand; verlass dich auf ihn, er macht es richtig.“ Psalm 37,5 (GN)

Liebe, Vertrauen und Geborgenheit sind eng miteinander verbunden. Gott hat jedem Menschen die Sehnsucht danach ins Herz gelegt. Wenn unser Leben von frühester Kindheit an dadurch geprägt wurde, werden wir als psychisch stabile Menschen heranwachsen, für die Stürme des Lebens gewappnet. Auch gesundheitlich werden wir stabiler sein. Unser Immunsystem wird durch unsere Ausgeglichenheit gestärkt sein und nichts wird uns so schnell aus der Ruhe bringen können. Studien haben ergeben, dass Menschen mit einem hohen Vertrauensniveau einen deutlich besseren Gesundheitszustand haben als Vergleichspersonen mit einem niedrigen Vertrauen.(1) 

Doch wie sieht es vielfach heute bei uns in der Gesellschaft aus? Die Familienbande sind bei weitem nicht mehr so stabil wie einst. Der Trend in unserer Wegwerfgesellschaft nach Neuem hat auch in die Familien Einzug gehalten. Fast jede dritte Ehe (2) die in Liebe und Hoffnung auf eine lebenslange, erfüllte Partnerschaft geschlossen wurde, endet vor dem Scheidungsrichter. Zurück bleiben zerbrochene Herzen. Der Glaube und damit auch das Vertrauen in den Partner sind zerstört. Bei den leidtragenden Kindern hat nunmehr das „Urvertrauen“ in die Familie einen tiefen Riss bekommen. Die Folgen sind mitunter ein schwer auszuhaltender Schmerz, Misstrauen, Unzufriedenheit, Hass u.s.w. 

Der Verlust des Gottvertrauens hat unsere Gesellschaft krank gemacht. Der Mensch wurde einst zur Gemeinschaft mit seinem Schöpfer geschaffen. Als Lebensraum gestaltete Gott eine Erde, in der es kein Leid und keinen Tod gab. Alles war in perfekter Harmonie. Liebe war das oberste Gebot, welches das Miteinander zwischen Gott, Mensch und Tier regierte. Diese Liebe zwischen Gott und dem Menschen drückte Er in 10 einfachen Geboten aus. (3) Doch Gott prüfte die Loyalität des Menschen auch, da Er ihn als selbständig denkendes Wesen mit eigener Entscheidungsfähigkeit geschaffen hatte. Denn Liebe kann man nicht erzwingen.

Leider hat der Mensch diese Prüfung nicht bestanden und so ist durch diesen Vertrauensbruch – diese Sünde – eine Kluft zwischen Gott und dem Menschen entstanden. Der Mensch trennte sich von seiner Lebensquelle und Leid und Tod sind seitdem die Folge, denn die Bibel sagt uns, dass der Lohn der Sünde der Tod ist.(4) Doch Gott wollte den Menschen nicht aufgeben und seinem Schicksal überlassen. So ersann Er schon vor dem Fall der Fälle einen Erlösungsplan. Er wollte seinen Sohn Jesus Christus in unsere Welt senden, um uns die Liebe Gottes vorzuleben und als einziger sündloser Mensch für unsere Sünden zu sterben. So, wie Er auferstehen würde, sollen auch die Menschen, die Ihm im Vertrauen gefolgt sind, einst auferstehen. Sie sollen ewig leben in einem wieder hergestellten Paradies in Gemeinschaft mit ihrem Schöpfer.  

Wir wissen heute aus alten historischen Quellen und aus der Bibel, dass dieser große Plan Gottes zum größten Teil erfüllt wurde. Selbst unsere Kalenderzählung (nach Christus) gibt Zeugnis davon.  Die um die 330 Prophezeiungen, die im Alten Testament der Bibel auf Jesus Christus hinwiesen, haben sich bis auf die letzten, die noch vor uns liegen, alle erfüllt. An uns liegt es nun, dieses Geschenk der Erlösung anzunehmen. Denn:

 

(1) vgl. Bvpg Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. /Vertrauen
(2) vgl. Statistische Bundesamt –Ehescheidungen 2000-2011
(3) vgl. Die Bibel, 2. Mose 20,1-17
(4) vgl. Die Bibel, Römer 6,23
(5) E.G. White, Erziehung, S.114

 

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„Der zur Gottesgemeinschaft erschaffene Mensch kommt nur in der Verbundenheit mit dem Allmächtigen zu wirklichem Leben und zu echter Entfaltung. Da ihm bestimmt ist, in Gott seine höchste Freude zu erleben, kann nichts anderes die Sehnsüchte seines Herzens zur Ruhe bringen und den Hunger und Durst seiner Seele stillen.“ E.G.White, Erziehung,p.114

Nichts anderes wird unsere Seele wieder dauerhaft heilen können und uns tiefe Geborgenheit schenken. Lassen Sie Gott Ihr Vertrauen wieder herstellen und treten Sie mit IHM im Gebet in Verbindung. Sie werden sehen, das regelmäßige Gebet ist wie eine Verjüngungskur für den stress- und sorgengeplagten Geist.

 

Unser Tipp: Holen Sie Ihre Bibel vom Regal oder kaufen Sie sich eine, um mehr über die Liebe Gottes zu erfahren. Lesen Sie z. B. im Neuen Testament das Evangelium des Johannes und denken Sie immer daran, dass Gott Sie liebt und einen Plan mit Ihnen hat. Er möchte wie ein treu sorgender Vater für Sie sein. Durch alle Freuden und Lebensstürme möchte Er Sie hindurchführen und Ihnen Frieden, Trost und Freude schenken.

Gelesen 890 mal Letzte Änderung Dienstag, 08 Dezember 2015 16:11

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