Donnerstag, 13 Juni 2013 00:00

Die Neue Weltordung - Die Welt-Religionen

RR32      KDie heute überall zu beobachtenden Einheitsbestrebungen machen auch vor den Kirchen nicht Halt.
So wird auf weltanschaulich-religiösem Gebiet seit Jahrzehnten fieberhaft an einer Vereinigung aller Weltreligionen – in der Ökumene- gearbeitet. Waren es doch vielfach Religions- und Glaubenskriege, die die Welt erschüttert haben, und bis heute – wie die Auseinandersetzung mit den gewaltbereiten Islamisten zeigt- eine globale Herausforderung darstellen.

Wie kann nun angesichts der unterschiedlichen, sich teilweise bekämpfenden oder nach Fotolia 38774623 Subscription XXL      KVorherrschaft strebenden Religionen, der Weltfriede erreicht werden? Der Tübinger Theologe Prof. Hans Küng formulierte die Antwort auf diese Frage in seinem „Weltethos“ folgendermaßen :

Kein Friede unter den Völkern dieser Welt ohne einen Frieden unter den Weltreligionen!“ 

Auch Prof. Hans Küng rief die Staatsmänner der Welt zu einer „Neuen Weltordnung“ auf. Für seinen „Weltethos“ erhielt er 2007 den Kulturpreis der Deutschen Freimaurer. Auch der Bruder des ehem. Bundespräsidenten Richard von Weizäcker, Carl-Friedrich v. Weizäcker, forderte die Einberufung eines „Friedenskonzils aller Kirchen und Religionen“. Diese „Idee“, alle Religionen der Welt in einem Glaubensbekenntnis zusammenzuführen, dem alle zustimmen, also zu „einer Weltreligion“ hinzuführen, griff auch Papst Paul Joh. II auf, als er bereits 1986 die Vertreter aller Weltreligionen erstmals nach Assisi zu einem „Welt-Gebetstreffen“ einlud.

Fotolia 33186958 Subscription XL      K Was hat es nun mit der Ökumene auf sich? Das Wort „Ökumene“ ist abgeleitet von dem griechischen Wort „oikos“. Die ursprüngliche Bedeutung dieses Wortes war „die von Menschen bewohnte Erde“. Zunächst fand dieses Wort nur Gebrauch für den von Griechen bewohnten Teil der Erde. Später wurde es vom römischen Imperium übernommen. Der römische Kaiser bezeichnete sich als „der gute Gott der Ökumene und ihr Heiland und Wohltäter“. Schon der röm. Kaiser Konstantin verfolgte das Ziel, alle von Rom beherrschten Völker „in ihrer Haltung gegenüber dem Göttlichen zu einigen, so dass sie wirklich „eins“ sein können“. Aus diesem Grund kam es auch 313 zum Toleranzedikt von Mailand, wodurch Konstantin das Christentum als Staatsreligion anerkannte und damit die Christenverfolgung beendete. Im Gegenzug erwartete Konstantin allerdings ein „Entgegenkommen“ der Christen. So kam es zu einer Aufweichung der wahren christlichen Lehre und einer Vermischung des Christentums mit heidnischen Bräuchen –ähnlich wie heute.

 

Christen, die an dieser „Ökumene“ des röm. Kaisers aus Glaubensgründen nicht teilnehmen wollten, erlebten bald eine Verfolgung durch die ökumenische Kirche (entstehendes Papsttum) und den ökumenischen Staat.

 Heute kennen wir drei Formen der Ökumene:

  1. Die christliche Ökumene

Hier sollen zunächst alle christlichen Kirchen und Denominationen vereint werden

  1. Die abrahamitische Ökumene

Dabei geht es um eine Vereinigung aller Religionen, die sich auf Abraham berufen (Juden, Moslems und Christen)

  1. Die adamitische Ökumene oder auch „Große Ökumene“

Bei ihr geht es um die Einigung der Menschen aller Weltreligionen

 Die Ökumene-Idee Konstantins spiegelt sich im Freimaurertum wieder, um auf diesem Wege „alle eins zu machen“:

Wir sollten nicht unberührt bleiben von so einem bedeutsamen Vorgang wie dem Ökumenismus, der… einen wichtigen Schritt zur Einheit aller Menschen bedeuten kann, dem obersten Ziel aller Freimaurer.“ Yves Marsaudon, Freimaurer, Oberster Rat Frankreich

Wenn man in der Kirche über Ökumene spricht, ist es gut zu wissen, dass es … einen Ort gibt, wo man für die Ökumene arbeiten kann: die Freimaurerloge, den Ort, wo die Ökumene bereits Wirklichkeit ist.“H. Zevaalking, FM

So wie zur Zeit Konstantins geht es auch in der heutigen Ökumene darum, die „trennenden Lehren“ hintanzustellen und sich auf der Ebene des „Gemeinsamen“ zusammenzuschließen.

In diesem Zusammenhang wird auch verständlich, warum 1996 der Evangelische Ratsvorsitzende Bischof Klaus Engelhard dem Papst Johannes Paul II gegenüber erklärte, dass die Evangelische Kirche Deutschlands die Lehrverurteilungen Martin Luthers gegen die Katholische Kirche für nicht mehr Fotolia 50742412 Subscription XL     Kzeitgemäß betrachtet und den Papst deshalb bittet, die Lehrverurteilungen Luthers aus dem 16. Jahrhundert der „Vergessenheit anheimzustellen“. So wurde durch die, in ihrem Ursprung „protestantische“ Evangelische Kirche Deutschlands die Reformation Luthers 1996 für „ungültig“ und aufgehoben erklärt um so einer weltweiten „Ökumene“ und der geplanten „Welteinheitsreligion“ -nach dem Muster Kaiser Konstantins- nicht im Weg zu stehen. Der „Protestantismus“ ist damit Geschichte.

Biblisch betrachtet, haben die Lehrverurteilungen Luthers bis heute allerdings nach wie vor durchaus ihre Berechtigung, denn die röm. Kath. Kirche hält ja bis heute an ihren vielen unbiblischen Lehren (Sonntagsheiligung, Ablasshandel, Zölibat, Ohrenbeichte, Marien- und Heiligenverehrung, Rosenkranzbeten u.v.a.) fest. Um jedoch alle Religionen letztendlich dem Papst als zukünftigem „Weltreligionsführer“ unterzuordnen, musste auch die Evangelische Kirche –auf Kosten der biblischen Wahrheit (für die die Reformatoren einst sogar bereit waren, ihr Leben zu lassen!) „Zugeständnisse“ machen –ähnlich wie z. Zt. Konstantins, wo sich Heidentum und Christentum auf Kosten der Wahrheit vermengten.

Am Beispiel der Evangelischen Kirche wird deutlich, dass es bei der Ökumene nicht um die „wahre Lehre“ geht oder darum, die Menschen zum Glauben an den allein wahren Gott und Schöpfer des Himmels und der Erde und seinen Sohn Jesus Christus zu führen, sondern um Einigung auf Kosten der Wahrheit. Es geht um Einigung „um jeden Preis“, um eine „Welteinheitsreligion“ der alle Menschen „guten Willens“ zustimmen können. Es geht bei der Ökumene um „Einheit in der Vielfalt“ –wie Ökumeniker selbst proklamieren- aber nicht um „Einheit in der Wahrheit“.

In diesem Zusammenhang erscheint auch der heutige Kampf gegen jede Art von religiösem Fundamentalismus, wie beispielsweise gegen fundamentalistische Islamisten aber zunehmend auch fundamentalistische Christen, in einem neuen Licht.

Das Wort Fundamentalist hat heutzutage einen sehr negativen Beigeschmack bekommen. Wenn man in den Medien von Fundamentalismus spricht, so wird damit meist Fanatismus, Sektierertum, Gewaltbereitschaft und sogar Terror suggeriert. Auch wenn natürlich die Gewaltbereitschaft einiger islamischer Fundamentalisten ganz klar zu verurteilen ist, sollte man aber im Rahmen der Gewissens- und Glaubensfreiheit, jedem nicht gewalttätigen, friedlichen Fundamentalisten seine Glaubensüberzeugungen -im Rahmen der Glaubens- und Gewissensfreiheit- auch zugestehen.

Aber genau das geht in der Neuen Weltordnung nicht, da es keine Religion mit „Absolutheitsanspruch“ geben darf, denn alle Religionen sollen ja mehr oder weniger als „gleichwertig“ betrachtet werden. „Einzelgängertum“, egal ob von Nationalstaaten oder Einzelnen, darf es in der Neuen Weltordnung deshalb nicht mehr geben. Aus diesem Grund wird in der angestrebten Neuen Weltordnung und der Ökumene erwartet, dass trennende Wahrheiten mehr oder weniger aufgegeben werden müssen – auch wenn dies der persönlichen Glaubensüberzeugung, der Gewissensfreiheit des Einzelnen und auch der Wahrheit, widerspricht.

Dies ist auch der Grund, warum für die „gemäßigten“ Moslems z.B. Moscheen in Europa und Amerika gebaut werden und im Hinblick auf deren Integration Zugeständnisse gemacht werden, während man anderen Orts „fundamentalistische“ Islamisten und Christen zunehmend kritisiert und bekämpft. So werden heute bereits „bibeltreue“ Christen argwöhnisch behandelt, die an dem Schöpfungsglauben und Absolutheitsanspruch Jesu Christi 

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ (Joh.14,6)

sowie der Aussage in Apostelgeschichte 4,12: 

„Und es ist in keinem anderen das Heil ; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.“

festhalten.

Jesus Christus selbst sagte sogar voraus, dass in der Endzeit die wahren Christen erneut eine schlimme Zeit der Verfolgung durchleben müssen: 

„Dann werden sie euch in Bedrängnis überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen.“ Mt. 24,9.

Fotolia 29385230 Subscription XXL     KSchon heute werden christliche Fundamentalisten zunehmend als „Sektierer“ und „Fanatiker“ gebrandmarkt, wenn sie sich dem ökumenischen Zeitgeist nicht anpassen, sondern an dem Absolutheitsanspruch Jesu Christi und den Lehren der Bibel als ihrem Glaubensfundament festhalten. Diese Entwicklung wird in naher Zukunft – nach den Worten Jesu- noch eine Steigerung erfahren und zu einer letzten, weltweiten Christenverfolgung am Ende der Zeit führen.

Die heute so lautstark propagierte „Toleranz“ der Neuen Weltordnung wird künftig nur für die gelten, die sich innerhalb der von der Weltgemeinschaft vorgegebenen „Normen“ und „Richtlinien“ bewegen und zu Kompromissen und Anpassung – welcher Art auch immer -bereit sind.

Diejenigen aber, die aufgrund ihres Glaubens, ihrer politischen Überzeugung oder ihres Gewissens nicht an der „Neuen Weltordnung“ und „Ökumene“ teilnehmen möchten, werden dann –nach den Aussagen der Bibel – notfalls mit Gesetzen, wirtschaftlichem Zwang (z.B. Embargo) oder sogar Gewalt und Todesandrohung dazu gezwungen bzw. verfolgt werden:

„…und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat…“„…und bewirkte, dass alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten.“ Offenbarung 13,15.17

 

Dass die „Neue Weltordnung“ notfalls mit Gewalt umgesetzt wird, konnte man auch in einem Zeitungsartikel der Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) im April 2009 nachlesen:

Die Menschenrechte … bedürfen einer menschengemachten, weltzentralen Institution(z.B. UNO), die sie -notfalls mit Gewalt- durchsetzen kann!“

Fotolia 17886165 Subscription XL      KVor über 2000 Jahren sagte die Bibel erstaunlicher Weise voraus, dass am Ende der Zeit ein Weltstaat Fotolia 46312341 Subscription XXL      Kentstehen würde, in dem alle Menschen notfalls wirtschaftlich gezwungen werden, sich den Gesetzen des prophezeiten Weltstaates zu beugen:

"...dass niemand kaufen oder verkaufen kann, als nur der, welcher das Malzeichen hat..." Offb.13,17.

Heute ist diese weltweite Finanzkontrolle durch den zunehmend angestrebten bargeldlosen Zahlungsverkehr, insbesondere aber durch den RFID-Chip, erstmals in der Menschheitsgeschichte möglich!...


Gelesen 1947 mal Letzte Änderung Mittwoch, 10 September 2014 08:45

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