Montag, 04 November 2013 00:00

Werde ein Mann nach Gottes Willen

Fotolia 52752635      K   Mit diesen Zeilen wollen wir alle männlichen Leser einladen, ein Mann nach Gottes Willen zu sein oder zu werden. Wunderbare Anregungen dürfen wir dem Wort Gottes zu diesem Thema entnehmen. Die etwas älteren Männer unter unseren Lesern werden selbst erfahren haben, wie sehr ihnen das praktische Glaubensleben geholfen hat, ihren Platz in der Ehe, Familie, Gemeinde, am Arbeitsplatz und allen anderen Lebensbereichen segensreich auszufüllen.

Als Einstieg ist es zu empfehlen, sich den Artikel „Werde eine Frau nach Gottes Willen“ zuvor durchzulesen.

Bevor wir uns dem Wort Gottes zuwenden, wollen wir einige Informationen zusammentragen, die uns letztlich zeigen: Wir alle, und eben auch die Männer, haben Gott bitter nötig! Es herrscht auch in unseren modernen Tagen unendlich viel Not in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Erst wenn wir Jesus Christus in unser Herz einlassen und Ihm gestatten, jeden Winkel unseres Lebens auszufüllen, werden wir Männer und Frauen nach Gottes Willen sein!

Welches alte und neue Bild wird uns von Männern gezeichnet?

Der Stand der Ehemänner vor ca. 100 Jahren im katholischen Südfrankreich wird uns z. B. so beschrieben: „Die Frauen hatten ein hartes Leben. Bei der Hochzeit mahnte sie der Priester, alles zu tun, was der Ehemann verlangt. Der Mann hatte prinzipiell immer recht, auch wenn er getrunken hatte.“ (Adeline Favre Ich, Adeline, Hebamme, S. 45, Limmat Verlag Zürich) Obwohl es natürlich auch liebevolle, verantwortungsbewusste Männer gab, ging das allgemeine Verständnis von der Männerrolle in Richtung „ein zu fürchtendes Etwas“.

Was hat uns inzwischen die Moderne gebracht? Lesen wir einige Statistiken für die BRD:

Männer sind die Chefs

„Männer arbeiten durchschnittlich 5 Stunden und 56 Minuten am Tag und damit 20 Minuten weniger als Frauen. Trotzdem verdienen sie mehr. Ihr Gehalt ist 23 Prozent höher als das von Frauen in gleicher Position. Vor allem wenn Männer groß sind. Pro zusätzlichen Zentimeter Körpergröße verdient ein Mann 0,6 Prozent mehr. In den Führungspositionen der 100 größten deutschen Unternehmen arbeiteten 2004 neben 685 Männern nur vier Frauen.“ (Eurostat; Statistisches Bundesamt; Bundesfamilienministerium)

Männern geht´s in der Familie gut

„Männer sind Familienmenschen. 62 Prozent der 25- bis 54-jährigen sind verheiratet. Verheiratete Männer leben zwei Jahre länger als Singles. Bei Frauen ist es umgekehrt. Ihre Lebenszeit verkürzt sich durch eine Heirat um 18 Monate.“ (Statistisches Bundesamt; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Statistiken über Männer sind erschreckend

  • 43 % der Ehemänner haben Selbstbewusstsein.
  • 45 % sind sicher, dass ihr Arbeitsplatz nicht gleichwertig von einer Frau besetzt werden kann.
  • 53 % schwindeln gern.
  • 31 % möchten nie mehr arbeiten.
  • 24 % fühlen sich ständig gestresst.
  • 60.000 Männer pro Jahr verlassen ihre Frauen.
  • 76 % meinen, eine glückliche Ehe macht das Leben lebenswert.
  • 1 Mio. Väter leben nicht mit ihren Kindern zusammen.
  • 69 % meinen, dass Frauen für Putzarbeiten besser geeignet sind.
  • Nur 40 % der Männer haben Lebensfreude. http://cherrie.piranho.de/Maenner/Statistik.html

Bevor jetzt alle männlichen Leser aufschreien: Natürlich sind Statistiken mit Vorsicht zu genießen! Bitte zählt jetzt nicht alle Männer in eurem Dorf oder eurer Straße und überlegt den Prozentzahlen gemäß wer in welche Kategorie fallen könnte! Vielleicht können wir uns vorsichtig auf folgenden Nenner einigen: Viele Männer hätten es nötig, den Willen Gottes für sich zu entdecken. Mit Sicherheit würde sich der Prozentsatz der lebensfreudigen Männer erhöhen!

Ein überfrachtetes Männerbild - Das kann Mann gar nicht alles schaffen!

Jungen haben es schwer, sich in ihrer Männerrolle zu finden. Es gibt schlichtweg zu wenige löbliche, männliche Vorbilder für kleine Jungen. Diese werden zumeist von Frauen zu Männern gemacht – die Mutter, die Großmutter, die Kindergärtnerin, die Lehrerin. Auch in den Gemeinden werden die Kinderstunden zumeist von Frauen übernommen. Es ist logisch und auch nicht abzuwerten, dass Frauen Jungen so zu erziehen versuchen, dass sie freundliche, rücksichtsvolle, sanfte Jungen werden – „Softies“, wie es so schön heißt. Ohne genauer zu hinterfragen, werden einige typisch männliche Eigenschaften in den Bereich des Bösen und Auszumerzenden geschoben, wo sicher manches hingehört (z. B. Neigung zu Aggressivität und Gewalt), aber eben nicht alles.
Mehrheitlich Männern zugeschriebene Attribute, die durchaus im christlichen Sinn gefördert und ausgebaut werden können, sind z. B.: Kraft, Mut, Risikobereitschaft, aktives Zupacken, Führungsanspruch, Besonnenheit, Selbstbeherrschung, technische und organisatorische Fähigkeiten, Rationalität und abstraktes Denken.

Die Frauen von heute wünschen sich den Baby windelnden Mülleimerträger, der ihnen abends den Nacken massiert, in Null Komma nix mit der Bügelwäsche fertig wird, aus der Küche ein Gourmet-Restaurant zaubert, liebend gern shoppen geht, sich jede Schnulze im Kino ansehen möchte und ein psychologisch geschulter Gesprächspartner ist. Dazu soll er aber auch ein echt „harter Kerl“ sein, der sich notfalls für sie prügelt, das Auto selbst repariert, mit Bohrmaschine und Fliesenschneider erfolgversprechend hantiert, im Sport ein Ass ist, sich in Gemeinde und Gesellschaft profiliert. Überflüssig zu erwähnen, dass das Einkommen natürlich auch zu stimmen hat. Es ist also wirklich kein Wunder, dass die überfrachtete Männerrolle schon in verzweifelten Liedern besungen werden musste.

Fotolia 55623350 Subscription XXL     KUnter der Überschrift „Deutsche Männer suchen ihre Identität“ lesen wir in einem Artikel von N24 im Internet:
„Deutsche Männer steuern auf einen Konflikt zu. Sie suchen nach ihrer Rolle in der Gesellschaft und fragen sich dabei: "Familie, Ehe, Arbeit: Was ist mir nun am wichtigsten?"
Auf der Suche nach ihrer eigenen Männer-Rolle werden sie heute von modern denkenden Frauen überholt. Doch einige Männer blicken einer bahnbrechenden Entwicklung entgegen. Die Studie "Männer in Bewegung", die im Auftrag der Kirchen erstellt wurde, zeigt: Männern sind Familie und Ehe immer wichtiger, die Arbeit verliert an Bedeutung. Aber sie müssen sich schneller entscheiden, in welche Richtung sie gehen wollen.
Heute ist eine Vielzahl der Männer unentschlossen oder springt zwischen den Rollenbildern hin und her. Die Wissenschaftler Rainer Volz und Paul Zulehner befragten 1.470 Männer und 970 Frauen. Sie teilten die Männer für ihre Studie in vier Typen ein: Mehr als die Hälfte ist demnach auf der Suche nach Orientierung oder gar ein "Rosinenmann". Das sind Typen, die je nach Lage zwischen der modernen und der alten Rolle hin und her springen, sagte Zulehner.“ (http://www.n24.de/news/newsitem_4914336.html)

Männer sind keine Frauen! Ein Mann wird nicht umhin kommen, Prioritäten zu setzen – wie die Frau auch.

Männer und Gleichberechtigung

„Erst 19 Prozent der Männer bekennen sich zu einer modernen Einstellung. Sie sehen Frauen ganz selbstverständlich als gleichberechtigt im Beruf an und schätzen die Familie mehr als die Arbeit. Dabei leben schon 32 Prozent der Frauen nach dieser Einstellung.“(http://www.n24.de/news/newsitem_4914336.html)
Es geht nicht darum, dass alle alles gleichmachen, sondern dass Männer und Frauen gleich wertvoll sind, in ihrem Wirkungskreis geachtet werden, sie Unterstützung vom Gegenüber erfahren dürfen, jeder seine Individualität behält und dass die Lebensaufgaben und –lasten so verteilt werden, dass jeder seine Lebensfreude behalten darf.

In der Schöpfungsgeschichte lesen wir, dass Mann und Frau gleichwertig nach dem Bilde Gottes geschaffen wurden (1.Mose 1,27). In einem vollkommen harmonischen Miteinander, in Liebe und Glück, lebten die ersten Menschen im Paradies. Es gab keine Rangstreitigkeiten, kein Unterdrücken und unterdrückt werden, keine Lieblosigkeit, kein Streben nach Selbstverwirklichung – kurzum: kein Geschlechterkampf.
Durch den Sündenfall wurde dieses vollkommene Glück zerstört. Jetzt musste Gott auch für die Beziehung zwischen Mann und Frau besondere Regeln aufstellen. Einer wurde zum „Herrn“ in der Ehe bestimmt: der Mann. Dieser kurze Vers „... er soll dein Herr sein.“ (1.Mose 3,16) wurde in den folgenden Jahrhunderten bis hinein in unsere Tage gründlich missverstanden, nicht im Zusammenhang erfasst und als Legitimation für liebloses Verhalten gegenüber Frauen benutzt.

Was bedeutet es, ein Mann und „Herr“ allgemein und in der Ehe zu sein?

Die Emanzipationsbewegung stößt sich an dem Begriff „Herr“. Herren (Männer) seien herrlich und Damen (Frauen) sind ... Dieses Wortspiel kennzeichnet die tiefe Kluft zwischen den Geschlechtern, weckt Unzufriedenheit und schürt die Kampfeslust. Beide, der moderne Mann wie auch die moderne Frau, haben sich von der biblischen Absicht weit entfernt und sind eigene, auf das Ich bezogene Wege gegangen.
In einer Übersicht möge das landläufige dem biblischen Verständnis gegenübergestellt werden:

Allgemeine Meinung Aussage der Bibel
Herr = Befehlsgeber  Herr = Verantwortung Tragender (1. Timotheus 3, 1-4.12.) 
Herr = Macht, Zwang, Herrscher  Herr = steht unter Gottes Autorität (Psalm 119,1-5) 
Herr = Gewalt, Unterdrücker   Herr = sanftmütig, demütig (Matthäus 11,29)
Herr = Zorn, Streitlust  Herr = kein Zorn + Streit (Sprüche 15,18; 20,3; 22,24)   
Herr = Härte, Lieblosigkeit Herr = Liebe, spiegelt Jesu Liebe wider (1.Joh. 4,16)
Herr = Stolz, Ehre, Ruhm „Herr“ in der Ehe = Knecht Gottes, kein Eigennutz (Josua  24,15; Philipper 2,3-5) 
Herr = frei von Gesetzen keine Pflichten Herr = Aufgaben und Pflichten, hohe Ansprüche an Charakter und Verhalten rechenschaftspflichtig (Eph. 5,25; 1. Tim. 3,2-4.12.13.; Röm. 14,12)
Herr = Reichtum Herr = Ehrlichkeit, Fleiß (Spr. 10,4;22,29; Apg. 5,1-11)
Herr = dem andere dienen Herr = Diener, Versorger der Familie (1.Mose 3,17-19)
   

 

Gott hat dem Mann keine Machtposition gegeben, als er ihn zum „Herrn“ machte, sondern ihn in den Dienst seiner Familie gestellt. Gott hat niemals beabsichtigt, dass der Mann seine Frau unterdrückt, vielmehr soll er sie schützen. In Epheser 5,21-33 wird uns die christliche Familie beschrieben. Das Verhältnis zwischen Mann und Frau wird veranschaulicht am Verhältnis Christus zu seiner Gemeinde.

„Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei. So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib ...“ (Epheser 5, 25-28)

 Christus tat und tut alles für seine Gemeinde, er ist an ihrem Wohlergehen interessiert und sorgt für sie, eine innige liebevolle Gemeinschaft mit seiner Gemeinde ist sein Ziel. Bei Christus gibt es kein Nachlassen des Bemühens um die Gemeinde, kein Aufgeben, keine Unversöhnlichkeit oder überdrüssig Werden. Christus ist das vollkommene Vorbild für jeden christlichen Mann und Ehemann. 

Welche Eigenschaften werden an einem Mann besonders geschätzt?

  • die Früchte des heiligen Geistes: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung (Keuschheit) (Galater 5,22.23.)
  • Tüchtigkeit, Fleiß (2.Chronik 2,6;Sirach 40,29-32;2.Thessalonicher 3,10-12.)
  • Gottesfurcht (Psalm 25,12)
  • Glaubensgehorsam (Psalm 119,9)
  • Treue (Nehemia 7,2) 
  • Beständigkeit (Psalm 37,23) 
  • Vergebungsbereitschaft (Matthäus 18,21.22.) 
  • nicht nachtragend (1.Korinther 13,5) 
  • Zuversicht, Hoffnung (1.Könige 2,2)  
  • Gerechtigkeit (Sprüche 31,8.9.) 
  • Kinderliebe (Maleachi 3,17;Psalm 127,3) 
  • Opferbereitschaft, Einsatzfreude für den Dienst des Herrn (Apostelgeschichte 15,26) 
  • bewährt, erfüllt vom Heiligen Geist (Apostelgeschichte 11,24) 
  • bereit sein, Fehler einzusehen und sich oder Situationen zu ändern (Saulus wurde zum Paulus Apostelgeschichte 9,1-19)
  • ein reines, zurückhaltendes Verhältnis zu Frauen, Anstand (Sprüche 2,16;5,3;31,3; Sirach 9,3) 
  • Ein echter Mann bildet sich nichts darauf ein, ein Mann zu sein und sieht nicht verächtlich auf die „nur“ Frauen herab. „... hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus.“ (Galater 3,28) - besonnen, nüchtern, geduldig „Den alten Männern sage ich, dass sie nüchtern seien, ehrbar, besonnen, gesund im Glauben, in der Liebe, in der Geduld.“ (Titus 2,2) „Desgleichen ermahne die jungen Männer, dass sie besonnen seien in allen Dingen. Dich selbst aber mache zum Vorbild guter Werke, mit unverfälschter Lehre, mit   Ehrbarkeit, mit heilsamem und untadeligem Wort ...“ (Titus 2,6-8)
  • gute Lebensführung, gute Werke, guter Ruf (1.Chronik 26,6; 1.Petrus 2,11-17)

Welche negativen Beispiele nennt die Bibel?

Eingangs war eine unrühmliche, moderne Statistik über Männer zu lesen. Nun darf festgestellt werden, dass es negative Beispiele längst schon zu biblischen Zeiten gab. Wie lange genau? Seit dem Sündenfall!

Faulheit (Sprüche 6,9)

Zorn, Zank (Sprüche 6,16-19;15,18)

Habgier, Betrug, Gewinnsucht (Sprüche   15,27; 28,22)

Gottlosigkeit, Unterdrückung anderer     (Sprüche 28,3)

In Matthäus 7, 24-27 werden uns zwei Männer beschrieben, die jeweils ein Haus bauen. Der kluge Mann baut sein Haus auf sicherem Grund. Er hat ein festes Fundament gelegt, einen Felsen als Basis gewählt. Der törichte Mann baut sein Haus auf Sand. Beim Unwetter hat nur das Haus auf dem Felsen Bestand. Die beiden Männer verkörpern die Wahlmöglichkeiten, wie jeder sein Leben gestaltet. Wer sein Leben auf den sicheren Felsen = Jesus Christus gründet, hat das beste Fundament gewählt – ein Fundament mit Ewigkeitswert.

 

„... der Fels aber war Christus.“(1. Korinther 10,4)

„Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“  (1.Korinther 3,11)

„Wer an den Sohn (Jesus) glaubt, der hat das ewige Leben. ...“ (Johannes 3,36)

Auf der Suche nach Vorbildern

Fotolia 43008846 Subscription XL KViele Kinderzimmer haben eine besondere Tapete: Poster von Sportlern, Schauspielern und Stars aus der Musikszene. Fanclubs boomen und es gehört zum guten Ton unter Jugendlichen, von seinem Idol eine Menge zu wissen, Fanartikel zu kaufen, sich möglichst wie das Vorbild zu benehmen und natürlich zu den entsprechenden Events zu pilgern. Vorbilder sind wichtig. Welche Vorbilder bieten wir unseren Jungen?

 

 

Christus sollte das Vorbild eines jeden Mannes sein.

Von welchen Männern der Bibel kann auch heute noch etwas gelernt werden? 

Henoch wandelte mit Gott. ...“ (1.Mose 5,22)
„..Noah war ein frommer Mann und ohne Tadel…; er wandelte mit Gott.“ (1.Mose 6,9)
Durch den Glauben wurde Abraham gehorsam ...“ (Hebräer 11,8)
„...Daniel lobte den Gott des Himmels.“ (Daniel 2, 19)
Josua versprach: „...Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen.“ (Josua 24,15)
Denn nachdem David zu seiner Zeit dem Willen Gottes gedient hatte, ...“ (Apostelgeschichte 13,36)
„...Sein (Jesu) Diener bin ich, Paulus, geworden.“ (Kolosser 1,23)

Auch in der nachbiblischen Geschichte begegnen uns Männer, die für heutige Jungen und Männer eine Vorbildfunktion übernehmen können:
„Wie oft haben Menschen, die ihr Vertrauen in das Wort Gottes setzten, der Macht einer ganzen Welt widerstanden, obwohl sie aus sich selbst heraus äußerst hilflos waren … Solche Beispiele findet man nicht nur in der Bibel. Jeder Bericht über menschlichen Fortschritt weist sie in großer Zahl aus. Die Waldenser, die Hugenotten, Wiklif und Hus, Hieronymus und Luther, Tyndale und Knox, Zinzendorf und Wesley nebst zahllosen andern haben für die Macht des Wortes Gottes gegenüber menschlicher Kraft und Klugheit, die das Böse verteidigte, gezeugt. Diese alle bilden das wirkliche Adelsgeschlecht der Welt, ihren königlichen Stammbaum. Die Jugend von heute ist berufen, diese Linie fortzusetzen.“ (Erziehung, S. 233)

Sei ein Held!

Fotolia 58864036 Subscription XXL      KDa Jungen gern Helden sein wollen, möge hier aufgeschrieben sein, was Männer zu Helden macht: „Charakterstärke besteht aus zweierlei: aus Willenskraft und Selbstbeherrschung. Viele junge Menschen halten unbeherrschte Leidenschaft irrigerweise für Charakterstärke; in Wirklichkeit verhält es sich jedoch so, dass der von seinen Leidenschaften beherrschte Mensch einen haltlosen Charakter besitzt. Echte Größe und Würde des Menschen werden an der Stärke der Gefühle gemessen, die er bezwingt, und nicht an der Stärke der Gefühle, die ihn überwältigen. Nur der Mann ist der charakterstärkste, der, bis zur Weißglut gereizt, dennoch seine Erregung zurückhält und seinen Feinden vergibt. Solche Männer sind wahre Helden.“ (Zeugnisse Band 4, S. 713)

„...So sei getrost und sei ein Mann und diene dem Herrn, deinem Gott, dass du wandelst in seinen Wegen und hältst seine Satzungen, Gebote, Rechte und Ordnungen, wie geschrieben steht im Gesetz des Mose, damit dir alles gelinge, was du tust und wohin du dich wendest.“(1.Könige 2,2.3.)

 Abschließend lesen wir die letzten Worte König Davids für seinen Sohn Salomo:

Wir wünschen allen Männern die Erkenntnis, dass Gott sie wunderbar gemacht hat (nach Psalm 139,14) und sie nach seinem Willen segensreich leben dürfen (nach 1. Mose 12,2)!

Jens und Ines Müller

(veröffentliche SW 86 Nr. 3)

Gelesen 1217 mal Letzte Änderung Montag, 05 Mai 2014 10:26

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