Montag, 04 November 2013 18:11

Der Reiz des Bösen

Fotolia 55912284 Subscription XXL     KErzählen wir Kindern, die anderes gewöhnt sind, eine liebevolle Tiergeschichte, finden es viele langweilig. „Da ist nichts los.“ ist die Meinung. Auch in den als harmlos bezeichneten Märchen oder Trickfilmen, wird bei näherer Betrachtung viel Böses als interessant und reizvoll dargestellt. Dass kleine Mädchen sich die scheußlichsten Halloween-Masken überstülpen, entzieht sich wirklich meinem Verständnis. Auf Kinderkleidung sind zum Teil schreckliche Bilder gedruckt.

 Wer da mal genauer hinschaut, erkennt einen Trend in Richtung: Immer ausgefallener, gewaltvoller, okkulter. Insbesondere ist auch zu beobachten, dass Mädchenkleidung auf eine sexy Erscheinung Wert legt und es gilt als mutig-kess, mit der Aufschrift „Schlampe“ rumzulaufen.

 Dem Reiz des Bösen erliegen die Menschen seit Adam und Eva 

Aus unterschiedlicher Motivation beschäftigen sich viele Menschen gern mit den negativen Seiten unserer Existenz. Da der Mensch von Jugend auf böse ist, kommt eben heraus, was in uns ist – wenn nicht gegengesteuert wird. Die Aussage: „Du bist aber ungezogen.“ Hört man heute selten. „Unerzogen“ ist gemeint. Keine Erziehung ist auch eine Erziehung. Nach dem Motto „Lass einfach raus, was in dir ist!“, fürchten manche Eltern ihre eigentlich notwendige erzieherische Einflussnahme als „Gewaltanwendung am Kind“. Andere glauben nicht, dass in ihrem süßen Kind, etwas Böses stecken könnte, machen lange die Augen zu und hoffen auf ein Wunder. Dem Bösen erliegt, wer gar nichts anderes kennt, erfährt, angeboten bekommt. Es ist eine bekannte Erfahrung, dass Kinder sich schlechte Dinge superschnell irgendwo abgucken. Das Gute hingegen muss mühsam trainiert werden.
Die Medien und Computerspiele bedienen bereitwillig das Interesse am Bösen.

Wo kommt das Böse her?

Fotolia 55623350 Subscription XXL     KMir sind Christen begegnet, die sich unsicher waren, ob wir so eine Frage überhaupt stellen dürfen. Grundsätzlich können wir alles fragen. Wir wissen ja: Es gibt keine dummen Fragen. Andererseits drückt eine Frage auch etwas aus: z.B. Ich bin unsicher. Ich möchte mehr wissen. Ich bin voller Zweifel. Ich suche Gegenargumente. Ich bin nicht einverstanden. usw. An diesen Fragen wird deutlich, dass es um unsere Motivation geht, unsere Einstellung zum Sachverhalt im Speziellen und Gott im Allgemeinen. Was uns zu welchen Fragen bewegt, wissen nur wir selbst und Gott, der in die Herzen schaut. Ich verstehe diese Fragen so, dass wir tiefer einsteigen wollen in diese existenziellen Belange unseres Lebens, des Wesens Gottes und Seiner Absicht mit uns.
Viele Fragen können wir nur aus dem großen biblischen Zusammenhang her erklären.

Wenn wir nach dem Bösen fragen, heißt die Frage konkret: Wie wurde Luzifer zum Satan?

Auch Satan hatte eine sündlose, frohe Zeit in seiner Existenz – als er noch der Engelfürst Luzifer war. Die Bibel beschreibt die Bosheit als ein Geheimnis.

„Es regt sich bereits das Geheimnis der Bosheit.“ (2. Thessalonicher 2,7)

Über den Aufruhr im Himmel können wir in der Bibel und erklärenden Büchern wichtiges lesen: „Solange alle Geschöpfe die Gehorsamspflicht der Liebe anerkannten, herrschte im gesamten Weltall vollkommene Eintracht. … Die Sünde nahm ihren Ursprung in dem, der nächst Christus von Gott die höchste Ehrenstellung empfangen hatte und unter den Bewohnern des Himmels der Angesehenste an Macht und Herrlichkeit war. Luzifer, der "schöne Morgenstern", (Jesaja 14,12) war der erste der ausgebreiteten Cherubim, heilig und unbefleckt. Er stand in der Gegenwart des Schöpfers, und die Strahlen der Herrlichkeit, die den ewigen Gott einhüllen, ruhten auf ihm.

"So spricht Gott der Herr: Du warst das Abbild der Vollkommenheit, voller Weisheit und über die Maßen schön. In Eden warst du, im Garten Gottes, geschmückt mit Edelsteinen jeder Art ... Du warst ein glänzender, schirmender Cherub, und auf den heiligen Berg hatte ich dich gesetzt, ein Gott warst du und wandeltest inmitten der feurigen Steine. Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, als du geschaffen wurdest, bis an dir Missetat gefunden wurde."   (Hesekiel 28,12-15)

Aber nach und nach keimte in Luzifer das Verlangen nach Selbsterhöhung. Die Schrift sagt:

"Weil sich dein Herz erhob, dass du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz ..."  (Hesekiel 28,17)

 

"Du aber gedachtest in deinem Herzen: Ich will ... meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen; ich will ... gleich sein dem Allerhöchsten." (Jesaja 14,13.1…)

Gott ertrug Luzifer lange und mit großer Gnade, wie es seinem göttlichen Charakter entspricht. Der Geist der Unzufriedenheit war bisher im Himmel unbekannt gewesen. Er war ein neues Element, fremd, geheimnisvoll, unerklärlich. Luzifer kannte anfangs die wahre Natur seiner Gefühle selbst nicht. … Er empfand, dass die göttlichen Gesetze gerecht sind und er das vor dem gesamten Himmel bekennen sollte. Hätte er es getan, hätte er sich und viele Engel retten können.“ (E.G. White, Patriarchen und Propheten, S. 10.11.15

„Die Sünde entsprang der Selbstsucht. Luzifer, der schirmende Cherub, wollte der Erste im Himmel sein. Er trachtete danach, die himmlischen Wesen zu beherrschen, sie dem Schöpfer abspenstig zu machen und ihre Huldigung für sich zu gewinnen. Deshalb verleumdete er Gott und schrieb ihm den Wunsch nach Selbsterhöhung zu. Die eigenen üblen Wesenszüge versuchte er dem liebevollen Schöpfer anzudichten. So täuschte er Engel und Menschen. Er verleitete sie, an Gottes Wort zu zweifeln und seiner Güte zu misstrauen. Weil Gott ein Gott der Gerechtigkeit und furchterregender Hoheit ist, veranlasste Satan sie, ihn für hartherzig und unversöhnlich zu halten. Dadurch verführte er die Menschen, sich seiner Rebellion gegen Gott anzuschließen. Eine Nacht der Leiden brach damit über unsere Erde herein.“ (Das Leben Jesu, E.G. White, S. 11)

War es ein Fehler, dass Gott Luzifer schuf?

Zur Frage, ob Gott einen Fehler mit der Erschaffung des Engels Luzifer und schließlich auch von uns Menschen gemacht hat, müssen wir klar sagen: Nein. Gott ist sündlos, ein Fehler wäre Sünde. Menschlich verstehen wir das vielleicht anders. Hätten wir unserem Kind nie erlaubt, Rad zu fahren, wäre es nicht gestürzt. Hätten wir unser Kind nicht gelehrt, laufen zu lernen, wäre es nicht zum Fahrrad gelaufen. Hätten wir gar kein Kind bekommen, hätten wir jetzt weniger Sorgen. So könnte ich endlos weitermachen. Was will ich damit ausdrücken: Eine gute Absicht ist wie ein Angebot. Es ist kein Fehler, etwas Gutes zu wollen. Der freie Wille des Menschen, der ihn erst dazu befähigt, Gott zu lieben, ist kein Fehler. Wir wollen ja auch lieber Kinder aus Fleisch und Blut, als Puppen und Plüschtiere.

Die Frage ist doch die: Hat Gott den Sündenfall des Menschen eingeplant? Hat Er uns sozusagen ins offene Messer laufen lassen oder hat Er eine Sicherungsleine für den Katastrophenfall bereitgehalten? Ich habe Pflaster im Haus – nicht, weil ich möchte, dass sich mein Kind schneidet, sondern Fotolia 42333294 Subscription XL Kfür den Notfall. Ist die Existenz des Pflasters schon ein Beweis meiner Unfähigkeit als Mutter? Wäre die Abwesenheit eines Pflasters der Garant für das Nichtschneiden? Diese Vergleiche aus dem Familienleben sind genau dass, wie Gott seine Stellung uns gegenüber erklärt. Wir dürfen Gott „Vater“ nennen! Da die meisten von uns eine kindliche Beziehung zu Eltern erlebt haben, wissen wir, was wir von einem Vater erwarten: Er sollte uns die besten Möglichkeiten der Geborgenheit und Entwicklung bieten. Gleichzeitig sind insbesondere Väter dazu da, ihren Kindern „aus der Patsche“ zu helfen. Ich kann für mich sagen, dass ich es so erlebt habe. In der Grundschule wurde ich auf dem Schulhof von einem älteren Jungen geärgert. Ich war die Einzige mit Brille – eine Katastrophe damals. Natürlich hatte ich schon Angst vor der Schule. Was tat mein Vater? Er lauerte dem Jungen nach der Schule auf und muss ihm wohl so eindrücklich ermahnt haben, dass ich fortan Ruhe hatte. Diesen väterlichen Job, mir zu helfen, erfüllt mein Vater heute noch mit bewundernswerter Gründlichkeit. Dazu möchte ich erwähnen, dass ich 47 Jahre alt bin, verheiratet und drei erwachsene Söhne habe. Wie ein Kind zum Vater kommen darf, wenn es „brennt“, ist ein wunderbares Gefühl! Wer hat Schuld, wenn es bei mir „brennt“? Wer hat Schuld, wenn wir Menschen sündigen? Wer hat Schuld, wenn wir Satan mehr Vertrauen schenken als Gott?

Sind wir eine fehlerhafte Schöpfung?

Hat Gott jedem von uns ein Fehlerpaket in die Gene gelegt, das uns daran hindert, vernünftig zu leben? Wenn wir die Welt so betrachten, könnten wir geneigt sein, diese Frage mit JA zu beantworten. Zu unlogisch, unvernünftig und gewissenlos handeln viele Menschen. Sie sind fleißig damit beschäftigt, den Ast, auf dem sie sitzen, abzusägen: den Ast des Friedens, des persönlichen Glücks, der gesunden Umweltbedingungen, der Liebe … Hat Gott diesen Menschen die Säge in die Hand gegeben? Hat er ihren Blick getrübt, ihren Verstand vernebelt? David betet im Psalm 139:

„Ich danke dir dafür. Dass ich wunderbar gemacht bin.“   (Vers 14) 

Martin Luther fand dies schöne Wort über Kinder: „Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt.“
Wer mit kleinen Kindern arbeitet, weiß, dass sie eine viel ursprünglichere, vertrauensvollere Gottesbeziehung haben als Erwachsene. Das ist keine moderne Erscheinung. Schon die Bibel weiß:

„Gott hat den Menschen aufrichtig gemacht; aber sie suchen viele Künste.“   (Prediger 7,29)


Fotolia 60922884 Subscription XXL KHat Gott das alles so gewollt? Sicher hat Er es ebenso wenig gewollt, wie irdische Eltern, deren Kinder auf die schiefe Bahn gekommen sind. Gott hat in seiner Liebe intelligente Wesen geschaffen, ausgestattet mit allen Voraussetzungen, um ein erfülltes, frohes Leben zu führen – durch Gehorsam Gott gegenüber. Unser freier Wille ist keine Last oder das unkalkulierbare Risiko im Schöpfungsplan. Er ist Gottes Geschenk der Entscheidung, der Wahlmöglichkeit und des tiefen Erkennens seiner Liebe. Können und sollten wir das Geheimnis der Bosheit lüften? Geheimnisse haben die Angewohnheit, unwiderstehlich auf viele Menschen zu wirken. Wir betrachten es gern als Zeichen des Unvermögens und der Schwäche, wenn wir etwas nicht erklären können. So etwas gibt es für moderne, aufgeklärte Zeitgenossen nicht. Wir finden uns nicht gern mit dem Wort des griechischen Philosophen Sokrates ab, der sagte: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“
Die Bibel spricht von einigen Geheimnissen. Gott selbst birgt viel Geheimnisvolles für uns:

„Unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!“ (Römer 11,33)

 sagt der Apostel Paulus. Umso freudiger kann uns Paulus mitteilen:

„… dass ich das Wort Gottes reichlich predigen soll, nämlich das Geheimnis, das verborgen gewesen ist von der Welt her und von den Zeiten her; nun aber ist es offenbart seinen Heiligen, denen Gott gewollt hat kundtun, welcher da sei der herrliche Reichtum dieses Geheimnisses unter den Heiden, welches ist Christus in euch, der da ist die Hoffnung der Herrlichkeit. …“  (Kolosser 1,23-29)

Fotolia 42864474 Subscription L K Hier haben wir zwei Geheimnisse: das Geheimnis der Bosheit und das Geheimnis des Evangeliums. Welches sollten wir ergründen? Wenn wir tiefer forschen und studieren, wo landen wir dann? Das Evangelium wird uns immer klarer die Liebe Gottes aufzeigen und den Weg, der zum ewigen Leben führt. Es ist ein zukunftsweisendes Forschen mit Erfolgsgarantie zum Himmelreich. Wo wollen wir landen, wenn wir Satan, die Bosheit und Sünde studieren? Der Reiz des Negativen, Abgründigen, Dunklen kann uns nicht zum Licht führen. Interessant ist, dass Paulus deutlich betont: Das Geheimnis des Evangeliums ist durch Jesus Christus gelüftet! Wir dürfen, nein, wir müssen das studieren, wenn wir selig werden wollen! Ganz anders steht es um die Bosheit. Die Bibel sagt an keiner Stelle, dass uns die Beschäftigung mit dem Bösen vorwärtsbringt.

 

 

„Meidet das Böse in jeder Gestalt.“  (1. Thessalonicher 5,22)


Der römische Dichter Ovid (43 v. Chr. bis 17 n. Chr.) erkannte: „Alles verdirbt, wenn der Geist dem Bösen anhängt.“ (http://www.pm-magazin.de)
Wir sollten prüfen, ob uns das, womit wir uns befassen, näher zu Gott bringt. Offenbar gibt es auch die negative Beeinflussung:

„Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.“ (1. Korinther 15,33)

weiß schon die Bibel.

Unter der Überschrift „Frauenhass nach Gewaltfilmen?“ lesen wir erschreckende Studienergebnisse: „Sogenannte Schlitzer-Filme, in denen Frauen blutig Gewalt angetan wird, können einen negativen Einfluss auf die Einstellung von männlichen und weiblichen Zuschauern gegenüber Frauen haben. Dies ist das Ergebnis einer Studie des amerikanischen Psychologen Edward Donnerstein von der University of Wisconsin, bei der den Testpersonen beiderlei Geschlechts fünf Gewaltfilme vorgeführt wurden. Dabei zeigte sich, dass die Zuschauer nach der Filmschau den Gewaltdarstellungen gegenüber "emotional desensibilisiert" waren und sie "immer weniger ekelerregend fanden". Männer wie Frauen gaben, als sie in Schein-Gerichtsverfahren als "Geschworene" über Vergewaltigungsfälle urteilen sollten, überdurchschnittlich häufig "dem Opfer die Schuld an der Gewalttat".“ (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13510790.html)

Als Eltern haben wir die Aufgabe, ein Auge auf das zu haben, was unsere Kinder beeinflusst. Was gerade Mode ist und jeder hat und tut, ist deshalb noch lange nicht gut! Uns war es wichtig, dass unsere kleinen Kinder nicht Geschichten hörten, zu denen gesagt werden muss: „Ist alles gar nicht wahr! Brauchst keine Angst haben!“. Wie sollten wir ihnen erklären, dass wir eine eigentlich unsinnige Geschichte erzählen? Später, im Schulalter, haben sie im Rahmen der Allgemeinbildung manches gehört – konnten es aber vom Alter her ganz anders einordnen. Was ist heute Mode? Horror-Comics!
„Horror Comics sind in Amerika eine riesige und blühende Industrie. Ihre Produktion beträgt rund eine Milliarde Heftchen mit Gräuelgeschichten jährlich, ohne die Bildstreifen der Tages- und Wochenzeitungen zu rechnen. Es ist klar, dass diese Industrie alles unternimmt, um im Geschäft zu bleiben und um die Harmlosigkeit, wenn nicht gar Nützlichkeit ihrer Erzeugnisse zu beweisen. … Die Londoner Times weist in einem ausführlichen Artikel ihrer Literaturbeilage mit Recht darauf hin, dass die eigentliche Gefahr für den jugendlichen Gräuel-Serien-Beschauer gar nicht in der Erschütterung seines Gemüts liege, sondern im Gegenteil in der im täglichen Umgang mit Gewalt und Mord und Grausamkeit auf die Dauer unvermeidlichen Gewöhnung, Abstumpfung, Verhärtung und Brutalisierung.“ (http://www.zeit.de/1955/09/opium-fuers-kind)

Begib dich und deine Familie unter den liebevollen Einfluss Gottes!

„Wir wollen doch nach dem Erhabenen und Lieblichen trachten und den Sinn von solchen Dingen abwenden, die oberflächlich, unbedeutend und unecht sind. Unser Begehren ist es, aus allem, womit wir uns beschäftigen, neue Kraft zu sammeln, um bessere Menschen zu werden.“ (Zeugnisse Band 2, S. 577)

Psychologen fanden heraus: „Positive Gedanken führen zu positiven Gefühlen, negative Gedanken führen zu negativen Gefühlen.“ (http://www.lebenshilfe-abc.de/gefuehle.html)
Fotolia 38388924 Subscription XXL   KWenn wir uns an Gott, seiner Liebe, am Geschenk der Erlösung, an unserer Familie, an der Schöpfung und weiteren positiven Dingen erfreuen, wird das Böse so einen abstoßenden Gegensatz dazu bilden, dass es keinen Reiz auf uns ausübt. „Wenn jemand beständig dankbar sein sollte, so ist es der Christ. Wenn irgendjemand glücklich sein kann, sogar auf dieser Erde, dann ist es der treue Nachfolger Jesu. Für Gotteskinder ist es eine Pflicht, fröhlich zu sein. Sie sollten zu froher Gemütslage ermutigen. Gott kann durch Seine Kinder nicht verherrlicht werden, wenn sie ständig wie unter einer dunklen Wolke leben und auf alles ihren Schatten werfen. Christen sollten stattdessen Sonnenschein verbreiten. ... Sie werden eine freudige Grundstimmung haben. (Review and Herald, 28. 04. 1859) Kinder hassen die düsteren Wolken der Schwermut und Traurigkeit. Ihre Herzen reagieren auf Helles, Frohes und Liebevolles. (Counsels on Sabbath School Work, S. 98) (Wie führe ich mein Kind?, S. 91)

Was und womit wir uns beschäftigen, hat einen Einfluss auf uns. Prüft, was Euch und Eurer Familie zum Guten dient! Die Bibel rät uns:

„Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob - darauf seid bedacht!“ (Philipper 4,8) 

Darum lasst unsFotolia 60531193 Subscription XXL     K

„aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens!“ (Hebräer 12,2) 

 Amen.  

Ines Müller

(veröffentlicht im SW 88 Nr. 4)

Gelesen 1707 mal Letzte Änderung Donnerstag, 13 März 2014 15:35

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