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Dienstag, 23 Juli 2013 14:17

Gesundheit – Ein Geschenk Gottes!

Fotolia 56032808 Subscription XXL      KIch bin nicht als Adventistin geboren worden. Ich bin, wie man so schön sagt „aus der Welt“ gekommen. Ich lebte in Gottesferne, hatte viele ungesunde Gewohnheiten und auf meinem Speisezettel stand fast alles, was man so auf dem Fleischmarkt findet. Nie hätte ich mir jemals vorstellen können ein gänzlich verändertes Leben – ohne all diese lieb gewonnenen Gewohnheiten - zu führen, oder gar Vegetarierin zu werden. Das schien für mich dermaßen unattraktiv und langweilig zu sein, dass ich kaum einen Gedanken daran verschwendete. Wie konnte man auch von Salat satt werden? – war meine Vorstellung.

Doch der HERR hatte etwas anderes mit mir vor. ER kam in mein Leben wie ein Erdbeben. Oder besser gesagt, ER klopfte zärtlich an, ich sagte wie durch ein Wunder „ja“ zu IHM und was dann geschah, war einem Erdbeben gleich. Fast nichts blieb wie es war. Mein ganzes Leben veränderte sich und - ich wurde Vegetarierin. Der HERR schaffte es sogar, dass ich es aus voller Überzeugung tat. Anfangs, nachdem ich von den „reinen und unreinen Tieren“ im 3. Mo. 11 hörte, strich ich die unreinen von meinem Speiseplan. Mit meiner Taufe nach einem halben Jahr waren ich dann auch überzeugt, dass es heute besser wäre, überhaupt kein Fleisch mehr zu essen. 

Eine schöne Erfahrung war in diesem Zusammenhang auch, dass die beiden Bibellehrer die ich hatte, sich die Mühe machten, ein schmackhaftes vegetarisches Menü zuzubereiten, denn ich wollte ja nun auch wissen, wie man bestimmte Lebensmittel ersetzen kann. Dieser Einsatz, noch dazu von „Männern“, imponierte mir und ich bin ihnen heute noch dankbar dafür.

Die erste Zeit schickte ich meinen Mann täglich mit einem großen „Onken“Becher Quark zur Arbeit. Eier hatte ich fast täglich in allen möglichen Variationen auf unserem Teller. Doch ich musste bald feststellen, dass auch diese Ernährungsform bzw. Eiweisversorgung nicht die beste war, und ich lernte nach und nach diese Nahrungsmittel zu ersetzen. Die letzten Eier wurden alt im Kühlschrank – ich habe sie einfach nicht mehr gebraucht.

Die Bibel sagt uns im 1. Mose 1, 29 u. 3, 18 wovon der Mensch leben soll und in dem Buch

„Bewusst essen“ S. 129 von E. G. White lesen wir das selbe:

In Getreide, Früchten, Gemüse und Nüssen finden sich alle Nahrungsbestandteile, die wir brauchen.

Wir konnten auch persönlich eine wunderbare Erfahrung machen. Ein Familienmitglied, das früher ein starker Allergiker war bekam im Frühjahr Kortisonspritzen. Das Leben mit den Pollen wäre für ihn ansonsten eine Qual gewesen. Durch eine Ernährungsumstellung und Verzicht auf alle tierischen Produkte wurde seine Allergie nun von Jahr zu Jahr besser. Der HERR heilte ihn schrittweise. Kortisonspritzen braucht er schon lange nicht mehr. Er kann heute sogar wieder Äpfel, Aprikosen und Haselnüsse essen, die er früher nicht vertragen hat. Dem HERRN sei Dank! 

Fotolia 54736498 Subscription XXL      KAn dieser Stelle möchte ich jedoch anmerken, dass die Gesundheitsreform nicht unsere Religion sein sollte. Sie ist ein Mittel in Gottes Hand uns zu heilen, denn er möchte ja mit seiner ganzen Kraft in uns wohnen und uns als seine Werkzeuge gebrauchen. So könnten ohne Zweifel viele heutige Zivilisationskrankheiten durch ihre Befolgung geheilt werden. Doch sollten wir im Umgang mit unseren Nächsten viel Taktgefühl und Einfühlungsvermögen, wenn es um dieses Thema geht, beweisen. Auch hier sollte „die Liebe“ das höchste Gebot sein. Denn wir wollen die Menschen doch für JESUS gewinnen und nicht abschrecken.   

Sehr geholfen, diesen Lebensstil mit Überzeugung anzunehmen, haben mir vor allen Dingen vier Quellen:

Die Bibel,
das Buch „Bewusst essen“ von E. G. White,
die Ernährungsvorträge von Prof. Dr. Walter Veith und
„Das große Handbuch der vegetarischen Vollwert-Ernährung“ von Freese & Gutschenreiter,
was es übrigens auch in unserem Edelstein-Verlag zu kaufen gibt (z. Zt. leider vergriffen). Es enthält sehr wertvolle wissenschaftliche Erklärungen zu Vorgängen in unserem Körper. In den nächsten Ausgaben möchte ich darum vor allen Dingen diese Quellen benutzen, um uns den von Gott gewollten Lebensstil „schmackhaft“ zu machen.

 

Möge der Herr uns Freude beim Ausprobieren und Umsetzen schenken. 

Gabriele Röglin 

Gelesen 1681 mal Letzte Änderung Mittwoch, 05 März 2014 17:53

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