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Dienstag, 23 Juli 2013 16:31

Zwischenmahlzeiten – ja oder nein?

Fotolia 58811898 Subscription XXL      KViele Ratschläge und „wissenschaftliche Erkenntnisse“ sind heute im Umlauf und wer sie miteinander vergleicht, wird bald die „Flinte ins Korn werfen“, so unterschiedlich sind diese Meinungen.

Die einen sagen, 5-6 tägliche Mahlzeiten wären für unseren Körper vorteilhaft, die anderen sind der Meinung 2-3 Mahlzeiten sind für uns ausreichend, ja sogar besser für die Verdauung. Tatsache jedoch ist, dass Menschen, die in Krisenzeiten (z. B. in Kriegszeiten) weniger und nicht so üppige Mahlzeiten zu sich nahmen, kaum heute allgemein übliche Zivilisationskrankheiten hatten. Doch wir wollen sehen, warum dem so ist.

Röntgenuntersuchungen haben gezeigt, dass die Leerungszeit des Magens normalerweise viereinhalb bis fünf Stunden beträgt. 

Dazu hat man eine Untersuchung mit einem Testfrühstück, bestehend aus einem gekochten Getreidefrühstück mit Sahne, Brot, Kompott und einem Ei, durchgeführt. Der Magen der Versuchspersonen war viereinhalb Stunden nach dem Frühstück leer. Einige Tage später wurde diesen Personen das gleiche Frühstück gereicht und zusätzliche Zwischenmahlzeiten serviert. Hier das Ergebnis:

 Frühstück   Zwischenmahlzeit zwei Stunden Später  Ergebnis
1. Person Eiscremtüte Rest im Magen nach 6 Stunden
2. Person Erdnusscremebrot   Rest im Magen
3. Person Kürbistorte Rest im Magen
4. Person 1/2 Scheiber Butterbrot alle 1 1/2 Stunden wiederholt kein Mittagessen Mehr als die Hälfte  des Frühstücks findet sich nach 9 Stunden noch im Magen
5. Person 2 x am Vormittag u.  2 x am Nachmittag 1 Stück Schokolade Um 21 Uhr, 13 nach dem Frühstück befindet sich noch mehr als DIE HÄLFTE der Morgenmahlzeit im Magen

Untersuchungen haben auch gezeigt, dass schon eine kleine Erdnussknabberei die Verdauung in dem Maße verzögert, dass sich elf Stunden nach dem Frühstück immer noch eine beachtlich große Reste davon im Magen befinden. 

 Bei Blutuntersuchungen an Personen, die viel zwischendurch (z.B. Snacks) oder bei einer Mahlzeit zuviel durcheinander gegessen hatten, zeigte sich eine vermehrte Giftstoffansammlung. Eine unvollständige Verdauung wird begünstigt und es können dadurch Aldehyde, Amine, Ester, Alkohol und andere giftige Stoffe, die bei der Gärung erzeugt werden, entstehen. Das wiederum beansprucht die Entgiftungsorgane stärker, belastet das Gehirn und beeinträchtigt das Urteilsvermögen.

Fotolia 60338614 Subscription XXL      KDeshalb sollte zwischen den Mahlzeiten nichts gegessen werden, weder Süßigkeiten, noch Obst oder irgendwelche andere Nahrung.

Möge der Herr uns helfen, unseren Appetit im Zaum zu halten.

Gabriele Röglin

 (Mit Auszügen aus dem Buch „Das große Buch der vegetarischen Vollwert-Ernährung S. 115-116)

Gelesen 1877 mal Letzte Änderung Donnerstag, 13 März 2014 17:40

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