Dienstag, 16 September 2014 00:00

Chinesischer Koch stirbt nach dem Biss einer Speikobra...

dreamstime l 39387166 komprimiertWie kürzlich in den Medien berichtet wurde, hat in der südchinesischen Provinz Guangdong eine bereits geköpfte Speikobra einen Koch tödlich verletzt. Wie kam es dazu?

 

Der Koch war gerade im Begriff eine Schlangensuppe zuzubereiten, die dort als „Delikatesse“ gilt. Nachdem der Koch die Suppe zubereitet hatte, wollte er den abgetrennten Kopf der Schlange in den Mülleimer entsorgen. Obwohl seit der Enthauptung der Schlange bereits etwa 20 Minuten vergangen waren, biss die Schlange noch zu. Als Hilfskräfte eintrafen, war der Koch bereits an dem tödlichen Gift der Speikobra verstorben.

Die Schlange in der Bibel

Der tragische Unfall des Kochs weist recht interessante Parallelen zur Bibel auf: Dort ist die Schlange ein Sinnbild für den Widersacher Gottes - Satan (Offenbarung 12,9). Im ersten Buch der Bibel wird uns berichtet, dass Satan in Gestalt einer Schlange das erste Menschenpaar zum Ungehorsam gegen Gott und damit zur Sünde verführte (1.Mose Kap.3). Unter den Folgen dieses Ungehorsams (Krankheit, Leid und Tod) und der damit verbundenen Trennung von Gott, hat die Menschheit bis heute zu leiden. Der Mensch wurde aus dem Paradies vertrieben und verlor darüber hinaus sein Anrecht auf ewiges Leben. Die gesamte Schöpfung steht seit dem Sündenfall unter einem Fluch und sehnt sich nach Erlösung und Wiederherstellung des paradiesischen Zustands (Römer 8,20-22). Seit dieser Zeit tobt auf dieser Welt zudem ein Krieg zwischen Gut und Böse (Offenbarung 12), der bis zum zweiten Kommen Christi als Weltenrichter andauern wird.

Interessant in diesem Zusammenhang ist dabei die Aussage Gottes zur Schlange (Satan), die wir im 1.Mose 3,15 (Elb.1989) lesen. Dort heißt es:

„Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm in die Ferse zermalmen.“

In diesem Vers finden wir die erste Vorhersage auf den Messias - den Erlöser- der kommen sollte, um der Schlange (Satan) den Kopf zu zermalmen. Diese Vorhersage Gottes erfüllte sich buchstäblich als Jesus Christus die Weltbühne betrat. Er war der verheißene „Same“ der Frau. Die „Frau“ ist in der Bibelprophetie ein Symbol für Gottes Gemeinde (2.Korinther 11,2; Offenbarung 12,17). Der Same der Schlange dagegen sind die Menschen, die Gott ablehnen und damit - bewusst oder unbewusst - unter der Herrschaft des Teufels stehen.

dreamstime l 2904312 komprimiertAm Kreuz von Golgatha kam es schließlich zum in der Bibel prophezeiten Höhepunkt des Kampfes zwischen Gut und Böse, zwischen Christus und Satan - der Schlange. Satan stachelte die Menschen an, Christus zu kreuzigen und zu töten. Aber das, was zunächst wie ein Triumph Satans aussah, war in Wahrheit sein eigenes Todesurteil. Denn Jesus Christus war bis zu seinem Tod am Kreuz sündlos geblieben. Obwohl der Teufel ihn zur Sünde, also zum Ungehorsam gegenüber Gott, verführen wollte, hatte Jesus dem Bösen nicht nachgegeben. Durch die Auferstehung Jesu von den Toten bestätigte Gott den Sieg Jesu über Satan. So wie Gott es vorhergesagt hatte, war der Messias - der Same der Frau - gekommen. Nicht nur um der Schlange – Satan - den Kopf zu zermalmen, sondern allen Menschen, die an die Erlösungstat Jesu glauben und sich vom Bösen abwenden, wieder ewiges Leben nach dem irdischen Tod zu schenken.

Das ist die wunderbare frohe Botschaft Gottes an die Menschen. Christus hat Satan besiegt und uns durch seinen Tod am Kreuz wieder mit Gott versöhnt! Satan hat Christus wie prophezeit die „Ferse zermalmt“. Jesus wurde zwar das irdische, nicht aber das ewige Leben - genommen. Christus aber hat der Schlange – Satan - den Kopf zermalmt, denn seit der Auferstehung Christi sind die Tage des Teufels gezählt. Er wird sein endgültiges Ende im Feuersee finden (Offenbarung 20,10).

Doch der Kampf zwischen Gut und Böse ist noch nicht beendet. So wie Christus Satan (der Schlange) den Kopf zermalmt hat, möchte Gott, dass auch wir „der Schlange“ Satan in unserem persönlichen Leben den Kopf zermalmen, d.h. das Böse in unserem Leben ablegen, die Sünde überwinden und durch eine völlige Umkehr zu Gott die Werke des Teufels zunichte machen - eben der Schlange Satan den Kopf zermalmen. Jeder Mensch steht in diesem Kampf zwischen Gut und Böse. Eine Neutralität gibt es nicht. Denn Gott hatte ja verheißen, dass bis zum Ende der Welt, der damit verbundenen Wiederkunft Jesu Christi und dem Weltgericht, ein Kampf zwischen dem Samen der Frau (Gottes Gemeinde) und dem Samen der Schlange (Satan) toben würde. Dieser bis heute andauernde geistliche Krieg hat sich u.a. in den weltweiten Christenverfolgungen und Märtyrertum (Inquisition/ Scheiterhaufen im Mittelalter) aller Jahrhunderte offenbart, wird aber zum Ende der Zeit einen letzten Höhepunkt finden.

Jesus selbst hatte vorausgesagt:

„Dann werden sie euch in Drangsal überliefern und euch töten; und ihr werdet von allen Nationen gehasst werden um meines Namens willen.“ (Matthäus 24,9, Elb. 1989)

Aber so wie Jesus den Sieg errungen hat, können und müssen auch wir den Sieg über den Teufel und das Böse in unserem persönlichen Leben in der Kraft Gottes erringen! Aber Vorsicht! So wie der chinesische Koch leichtfertig mit der Schlange hantierte, sollten wir den Teufel nicht unterschätzen! Die giftige Kobra war zwar bereits geköpft, aber sie hat am Ende immer noch den Koch töten können! Solange wir der Schlange – Satan - nicht restlos den Kopf zermalmen, sind auch wir weiterhin in Gefahr, einen „tödlichen Biss“ zu empfangen! Denn noch geht der Teufel umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann (1.Petrus 5,8)! Das Gift Satans ist die Verführung zur Sünde in unserem Leben, mit der er versucht uns von Gott und Christus zu trennen und uns so das ewige Leben zu nehmen!

Interessant ist, dass Gott bereits vor fast 6000 Jahren (in der Bibel) gesagt hatte, dass der Schlange (Satan) der Kopf zermalmt werden sollte. Der Kopf ist das Lebens- und Steuerzentrum. Wäre der chinesische Koch - vor dem Zubereiten des restlichen Körpers der Schlange - der göttlichen Weisheit gefolgt und hätte ihr zuerst den Kopf zermalmt, so wäre er heute noch am Leben, unabhängig davon, dass Gott ohnehin geboten hat, solche unreinen Tiere gar nicht erst zu verzehren... (3. Mose 11).

Robert Röglin

Gelesen 1700 mal Letzte Änderung Donnerstag, 02 Oktober 2014 16:40

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